Das ikonische Jury-Trio – Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi – ist längst einer der Hauptgründe, warum „Let’s Dance“ nicht nur wegen der Tänze eingeschaltet wird, berichtet timestuff.de unter Berufung auf ok-magazin.de. Doch inzwischen taucht immer häufiger eine Frage auf: Entfernen sich ihre Karrierewege so stark voneinander, dass die aktuelle Staffel die letzte im gewohnten Line-up sein könnte?
Motsi Mabuse übernimmt eine neue Rolle – abseits des Rampenlichts
Kürzlich wurde bekannt, dass der WDR ein neues Projekt zum Thema Female Empowerment mit Motsi Mabuse (44) plant. Das Konzept: Neun Frauen verbringen zwölf Tage in einem Haus am Meer. Mabuse begleitet die Teilnehmerinnen, unterstützt sie dabei, ihre mentale Widerstandskraft zu stärken und mehr Selbstvertrauen aufzubauen.
Für die Tänzerin ist das ein spürbarer Richtungswechsel: weniger Glamour-Show, mehr Gespräche über innere Stärke und wichtige Entscheidungen. Vor diesem Hintergrund liegt der Gedanke nahe, ob sie künftig in demselben Rhythmus zu „Let’s Dance“ zurückkehren möchte. Zumal Mabuse eine eigene Tanzschule führt und parallel auch in der britischen Version des Formats tätig ist. Wenn mehrere große Projekte gleichzeitig laufen, wird selbst für erfahrene TV-Profis der Termindruck schnell zur echten Belastung.
Auch Llambi und González setzen deutlich eigene Akzente
Joachim Llambi (61) baut seine TV-Präsenz ebenfalls aus und sammelt neue Rollen in unterschiedlichen Formaten. Bereits ab März wird er Teil der Jury von „Grill den Henssler“. Außerdem gehört er seit 2024 zum Moderationsteam von „Riverboat“ (MDR). Diese Auslastung wirkt weniger wie ein Nebenjob, sondern eher wie eine klare Neuausrichtung – mit Fokus auf andere Genres und Zielgruppen.
Jorge González (58) wiederum erscheint ebenfalls nicht wie jemand, der „alles pausiert“, um sich einem einzigen Projekt zu widmen. Er ist als Werbegesicht gefragt, taucht als Juror und Show-Teilnehmer auf und wird regelmäßig als Mediengast eingeladen – kurz: Er ist nahezu überall präsent. In letzter Zeit war González viel unterwegs und wirkt dabei nach außen hin nachdenklicher, fast so, als würde er zwischen den Drehs bewusst prüfen, was als Nächstes kommt und in welchem Tempo er künftig arbeiten will.
Verliert „Let’s Dance“ wirklich sein Kult-Trio?
Dass sich alle drei Jury-Mitglieder auch außerhalb von „Let’s Dance“ stark weiterentwickeln, ist kaum noch zu übersehen. Wenn jeder parallel mehrere große Projekte verfolgt, steigt das Risiko für personelle Veränderungen in einer Show automatisch – selbst ohne laute Ankündigungen. Für die Fans befeuert das die Gerüchte: Was, wenn die aktuelle Staffel tatsächlich die letzte ist, in der genau dieses Trio Stimmung und Ton angibt?
Gleichzeitig gibt es weiterhin einen gemeinsamen „Anker“: das Gefühl einer großen Tanzfamilie, zu der man gerne zurückkehrt. Deshalb ist ein endgültiger Schlussstrich noch nicht gezogen – auch wenn sich die Richtungen bereits auseinander bewegen. Sollten Terminpläne und Ambitionen jedoch weiter wachsen, wird sich „Let’s Dance“ früher oder später an ein neues Jury-Gesicht gewöhnen müssen. Für viele Zuschauer wäre das vermutlich die größte Veränderung der Saison.
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