Sebastian Ströbel hat sich in einer langen und nervenaufreibenden Ausgabe von „Schlag den Star“ den Sieg gesichert, berichtet timestuff.de unter Berufung auf web.de. Im Duell mit Henning Baum blieb es bis ganz zum Schluss spannend, entschieden wurde die Show erst im letzten Spiel — und das weit nach Mitternacht.
Wer gewann bei „Schlag den Star“?
Die Samstagsausgabe von „Schlag den Star“ entwickelte sich zu einem zähen und intensiven Schlagabtausch zwischen zwei Schauspielern, die dem deutschen Fernsehpublikum bestens bekannt sind. Henning Baum, vielen vor allem aus der Serie „Der letzte Bulle“ bekannt, traf auf Sebastian Ströbel, den Zuschauer aus „Der Bergretter“ kennen. Lange war offen, wer am Ende die Nase vorn haben würde, ehe nach 1 Uhr nachts endlich der Sieger feststand.
Am Ende setzte sich der 49-jährige Ströbel durch. Nach einem kräftezehrenden Abend, an dem das Momentum mehrmals wechselte, durfte er die 100.000 Euro Preisgeld mit nach Hause nehmen. Für den 53-jährigen Baum hatte die Niederlage eine besondere Note, denn das Finale führte ihn zurück zu einer Prüfung, die er schon Jahre zuvor einmal bestreiten musste.
Das letzte Spiel brachte die Entscheidung

Die Entscheidung fiel im 15. und letzten Spiel mit dem Titel „Abhängen“. Für Henning Baum war diese Herausforderung kein völliges Neuland, denn schon 2016 hatte er bei „Schlag den Star“ ein ähnliches Duell bestritten, damals gegen den ehemaligen Gewichtheber Matthias Steiner. Dabei musste er sich ebenfalls an einem Boxsack beweisen und schrieb mit zwölf Minuten sogar Fernsehgeschichte.
Diesmal nahm Baum die erneute Herausforderung mit einer Portion Selbstironie. Er räumte offen ein, dass das Alter natürlich nicht spurlos an einem vorbeigeht, und meinte scherzhaft, man sollte den Wettbewerb vielleicht lieber so anpassen, dass gewinnt, wer am längsten auf einem Sandsack liegen kann. Moderator Matthias Opdenhövel ließ daran jedoch keinen Zweifel: Die Regeln bleiben, wie sie sind.
Also mussten beide Schauspieler noch einmal alles aus sich herausholen. Nach mehr als 13 Minuten war es schließlich Sebastian Ströbel, der länger durchhielt. Damit gewann er nicht nur das letzte Spiel, sondern auch die gesamte Show. Für ein Finale dieser Art war das ein denkbar starker Schlusspunkt, weil die Entscheidung direkt über Ausdauer, Willenskraft und Belastbarkeit fiel.
Henning Baum nahm die Niederlage fair auf
Trotz der bitteren Schlussphase reagierte Henning Baum bemerkenswert gelassen. Nach der Sendung erklärte er offen, dass Sebastian im Verlauf des Abends insgesamt viele Spiele gewonnen habe und der Sieg deshalb auch verdient sei. Außerdem gab er zu, dass Ströbel ihm in mehreren Disziplinen einfach überlegen war.
Gerade diese Reaktion prägte den Ton der gesamten Ausgabe. Obwohl das Duell eng und emotional war, kippte es nie in persönliche Spannungen oder künstliche Dramatik. Für das Publikum stand dadurch die sportliche Konkurrenz im Mittelpunkt — und genau das machte den Abend bis zuletzt sehenswert.
Technische Pannen sorgten zusätzlich für Unruhe
Nicht nur der Spielstand hielt die Spannung hoch, auch mehrere Pannen beeinflussten den Verlauf der Show. Der eigentlich draußen geplante „Wurf-Dreikampf“ musste wegen starken Winds zunächst verschoben werden. Später wurde das Spiel nachgeholt, und Ströbel konnte auch diese Disziplin für sich entscheiden.
Zunächst wurde stattdessen das Spiel „Mini-Bagger“ eingeschoben, doch auch dort lief nicht alles rund. Bei Henning Baum funktionierte das Fahrzeug nicht richtig, und wenig später hatte selbst Moderator Matthias Opdenhövel mit Problemen zu kämpfen, weil sein Startsignal nicht mehr richtig funktionierte. Seine Bemerkung, dass er gern das Startsignal geben würde, aber selbst die Hupe schon aufgegeben habe, brachte die Stimmung des Abends ziemlich treffend auf den Punkt.
Solche Zwischenfälle brachten die Sendung zwar nicht aus dem Takt, verliehen ihr aber eine spürbar chaotische Note. Einerseits wirkte der Abend dadurch lebendiger und unberechenbarer. Andererseits zeigte sich einmal mehr, wie anfällig große TV-Produktionen selbst dann sein können, wenn nur kleine technische Details ausfallen.
Die Quoten blieben hinter den Erwartungen zurück

So packend das Duell auf der Bühne auch war, bei den Einschaltquoten lief es deutlich verhaltener. Insgesamt schalteten 850.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ein. In der jüngeren Zielgruppe erreichte die Show lediglich einen Marktanteil von 8,9 Prozent.
Für „Schlag den Star“ ist das ein schwächeres Ergebnis, zumal ein so niedriger Wert in dieser Kategorie seit rund einem Jahr nicht mehr erreicht wurde. Das zeigt, dass selbst ein langes und intensives Duell mit bekannten Schauspielern nicht automatisch für einen starken Quotenabend sorgt. Für das Format dürfte das ein Signal sein, denn normalerweise lebt die Sendung genau von prominenten Namen und hohem Unterhaltungswert.
So geht es nächste Woche weiter
Schon am Samstag, 18. April, steht die nächste Ausgabe von „Schlag den Star“ an. Dann treffen Thorsten Legat und Harald Glööckler aufeinander. Los geht es um 20:15 Uhr bei ProSieben, außerdem wird die Show bei Joyn zu sehen sein.
Die nächste Paarung verspricht erneut ein Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten. Nach dem TV-Marathon mit Sebastian Ströbel und Henning Baum dürfte nun besonders spannend werden, ob die Show nicht nur beim Unterhaltungsfaktor, sondern auch bei den Quoten wieder zulegen kann.
Mehr aktuelle Infos aus Deutschland finden Sie auch bei den Lottozahlen heute vom 11. April 2026, deren Ergebnisse ab 19:25 Uhr veröffentlicht werden.
