Deutschland startet mit einem markanten Wetterkontrast in die neue Woche: Während weite Teile des Landes Sonne genießen, wird der Nordosten von kräftigem Wind erfasst, berichtet timestuff.de unter Berufung auf dwd.de. Am Ostermontag hat der Deutsche Wetterdienst bereits amtliche Warnungen für Dutzende Städte und Landkreise herausgegeben.
Wetterwarnungen für den Nordosten Deutschlands
Das Wetter in Deutschland zeigt sich am Ostermontag vor allem im Nordosten von seiner unruhigen Seite. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat amtliche Warnungen für mehr als 70 Städte und Landkreise veröffentlicht. Die größte Gefahr geht von starken Windböen aus, durch die Äste abbrechen und leichte Gegenstände im Freien herumgewirbelt werden können.
Meteorologen erklären die Lage damit, dass nach dem Abzug eines Sturmtiefs in Richtung Südfinnland polare Meeresluft in große Teile Deutschlands strömt. Genau dieser Wetterumschwung sorgt für gefährliche Windverhältnisse von der Nordsee bis in die Lausitz. Für die Menschen bedeutet das vor allem eines: Selbst bei sonnigem Wetter kann der Aufenthalt im Freien in manchen Regionen riskant werden.
Wo der stärkste Wind erwartet wird
Besonders angespannt ist die Lage in weiten Teilen von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im Nordosten Brandenburgs. In diesen Regionen gilt Warnstufe 2 von 4. Vor allem an der Ostseeküste werden schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erwartet, was Windstärke 10 entspricht.
Südlich davon verläuft eine breite Zone mit Warnstufe 1. Dazu gehören unter anderem Hamburg und Berlin. Auch wenn die Lage dort weniger extrem ist, kann der Wind dennoch zum Problem werden – für Fußgänger, Autofahrer und alle, die den Feiertag draußen verbringen wollten.
So entwickelt sich das Wetter in Deutschland in den nächsten Tagen
Im übrigen Bundesgebiet verläuft der Ostermontag deutlich ruhiger. In vielen Regionen scheint die Sonne, während es im Süden teils wechselnd oder dichter bewölkt bleibt, aber meist trocken ist. In den kommenden Tagen setzt sich der Einfluss von Hochdruck zunehmend durch, sodass das Wetter in Deutschland stabiler und spürbar wärmer wird.
Am Dienstag ziehen über den Nordosten noch einzelne Wolkenfelder hinweg, sonst dominiert in weiten Teilen des Landes freundliches Wetter. Nach der Prognose der Diplom-Meteorologin Renate Molitor von Wetter.com steigen die Temperaturen deutlich an. Im Rheinland und in Alpennähe werden 19 bis 23 Grad erwartet, in den übrigen Regionen liegen die Höchstwerte bei 9 bis 15 Grad.
Wann der erste Sommertag nach Deutschland kommt
Der Mittwoch könnte aus meteorologischer Sicht ein besonderer Tag werden, denn die Vorhersagen deuten auf den ersten Sommertag des Jahres hin. Laut Renate Molitor steigt die Temperatur lokal auf 25 Grad. Ab diesem Wert führt der DWD einen Tag in seiner Statistik als Sommertag.
Die höchsten Werte werden im Breisgau erwartet. Gleichzeitig bleibt das Wetterbild innerhalb Deutschlands sehr unterschiedlich, denn im Nordosten wird es rund 10 Grad kühler sein. Dieser deutliche Temperaturunterschied zeigt einmal mehr, wie wechselhaft das Aprilwetter selbst innerhalb eines Landes ausfallen kann.
Nach der Wärme folgt wieder ein Temperatursturz
Auch der Donnerstag verspricht zunächst freundliches und warmes Wetter. Im Tagesverlauf ziehen aus Nordwesten jedoch Schauer und Gewitter auf. Damit kündigt sich bereits die nächste Wetteränderung an, die in vielen Regionen spürbar werden dürfte.
Am Freitag gehen die Temperaturen erneut zurück, und in höheren Lagen kann wieder Schnee fallen. Dieses schnelle Wechselspiel aus Sonne, Wärme, starkem Wind und kurzen winterlichen Phasen passt typisch ins Bild eines wechselhaften Aprilwetters. Genau deshalb sollten die Menschen in Deutschland die Wetterentwicklung in dieser Woche aufmerksam im Blick behalten – auch dann, wenn der Tag zunächst mit strahlendem Sonnenschein beginnt.
Während das Aprilwetter für spürbare Veränderungen sorgt, lohnt sich auch ein Blick auf das Horoskop für heute und darauf, welche Sternzeichen Klarheit, Glück und wichtige Wendungen erwartet.
