Gegen Mittag ist im Hürther Stadtteil Kalscheuren ein großer Brand ausgebrochen. Die Flammen erfassten gleichzeitig zwei Lagerhallen, über dem Gebiet stand eine dichte Rauchwolke, berichtet timestuff.de unter Berufung auf 1.wdr.de. Die Einsatzkräfte warnen: Der Rauch kann die Gesundheit belasten, Anwohner sollen deshalb besonders vorsichtig sein.
Feuer in zwei Lagerhallen, Rauch weithin sichtbar
Am Montagnachmittag gerieten zwei Lagerhallen im Hürther Stadtteil Kalscheuren in Brand. Als die ersten Einheiten eintrafen, stand der Gebäudekomplex bereits vollständig in Flammen, die Feuerwehr musste sofort unter großer Hitze und starker Rauchentwicklung arbeiten. Von außen war eine massive Rauchsäule zu sehen, die sich schnell über dem Industriegebiet ausbreitete.
Warnung über NINA und Bitte, Fenster geschlossen zu halten
Die Feuerwehr brachte alle Personen aus dem Gebäude in Sicherheit – verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand, der sich im Inneren befand. Die Leitstelle des Rhein-Erft-Kreises veröffentlichte eine Warnmeldung über die App NINA und bittet Bewohner, den Bereich weiträumig zu meiden. Außerdem sollen Fenster und Türen geschlossen bleiben, weil mögliche gesundheitliche Auswirkungen durch den Rauch nicht ausgeschlossen werden können – die Rauchfahne zieht zudem in Richtung Köln.
Über 100 Einsatzkräfte stoppen die Ausbreitung, Einsturzgefahr am Gebäude

In den Hallen lagerten Verpackungsmaterialien und Polyethylenfolie – Stoffe, die die Rauchentwicklung häufig verstärken und den Einsatz erschweren. Teile der Konstruktion sind bereits eingestürzt, einzelne Bereiche sind daher für die Rettungskräfte nicht zugänglich, was die Löscharbeiten zusätzlich gefährlich macht. Mehr als 100 Feuerwehrleute versuchen, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Nach Einschätzung der Feuerwehr werden die Arbeiten mindestens bis zum Abend dauern.
Ursache noch unklar – „Bananen“-Halle war nicht die betroffene
Was den Brand ausgelöst hat, ist bislang unbekannt, mögliche Ursachen werden noch geprüft. Der Kölner Künstler Thomas Baumgärtel, bekannt als der „Bananensprayer“, dachte zunächst, eine der brennenden Hallen sei jene, die er früher mit einer riesigen Banane besprüht hatte. Später stellte sich heraus, dass es sich um ein anderes Gebäude in der Nähe handelte – sein Werk blieb unversehrt, auch wenn eine benachbarte Halle betroffen ist.
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