Bei ChatGPT ist es zu einer größeren Störung gekommen. Ein Teil der Nutzer kann den Dienst derzeit nicht einmal laden, sich nicht ins Konto einloggen oder Anfragen abschicken, berichtet timestuff.de unter Berufung auf netzwelt.de. OpenAI hat das Problem bereits bestätigt und auf der offiziellen Statusseite erklärt, dass die Ursache noch untersucht wird.
Was gerade bei ChatGPT passiert
Der aktuelle ChatGPT-Ausfall betrifft mehrere zentrale Funktionen des Dienstes gleichzeitig. Nutzer berichten, dass sich die Plattform entweder gar nicht öffnen lässt, die Anmeldung fehlschlägt oder Anfragen nach dem Login nicht verarbeitet werden. Vor dem Hintergrund der vielen Beschwerden gehört die Frage, warum ChatGPT nicht funktioniert, derzeit zu den wichtigsten für alle, die den Dienst täglich für Arbeit, Lernen oder Alltagsaufgaben nutzen.
Der Entwickler hat die Störung inzwischen offiziell bestätigt. OpenAI teilte mit, dass der laufende Vorfall erfasst wurde und parallel geprüft wird, wodurch er ausgelöst wurde. Betroffen ist dabei nicht nur ChatGPT selbst, sondern auch weitere Werkzeuge des Unternehmens, darunter der KI-Agent Codex.
Welche Probleme Nutzer melden
Laut der Störungskarte, die am 20. April 2026 um 17:13 Uhr aktualisiert wurde, entfallen die meisten Beschwerden auf das Senden von Nachrichten. Dieser Bereich macht 33,81 Prozent aller Meldungen aus. Weitere 18,36 Prozent betreffen die Website, 16,33 Prozent den Login und 14,33 Prozent den Empfang von Nachrichten.

Hinzu kommen sonstige Probleme mit 10,82 Prozent sowie Warteschlangen beim Zugriff auf den Dienst mit 6,35 Prozent. Die Verteilung zeigt, dass der Ausfall nicht nur einzelne Funktionen trifft, sondern den Zugang zur Plattform insgesamt einschränkt. Für viele Nutzer bedeutet das, dass ChatGPT aktuell nur eingeschränkt oder gar nicht verwendet werden kann.
Betroffene Städte und Regionen
Auf der Störungskarte werden unter anderem Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und München als Orte genannt, aus denen besonders viele Meldungen eingehen. Das kann auf regionale Schwerpunkte bei den Beschwerden hindeuten, spricht aber ebenso für eine breiter angelegte Instabilität, die sich nicht überall gleich stark bemerkbar macht. Der Charakter des Problems deutet zugleich eher auf einen Fehler auf Server- oder Infrastrukturebene hin als auf ein rein lokales Problem bei einzelnen Nutzern.
Gerade bei großflächigen Ausfällen großer Online-Dienste ist dieses Muster typisch. Nicht jede Region ist im selben Moment gleich stark betroffen, obwohl die Ursache im Hintergrund dieselbe ist. Genau deshalb kann der Dienst bei manchen noch teilweise funktionieren, während andere gar keinen Zugriff mehr erhalten.
Was Nutzer jetzt tun können

Die Möglichkeiten, das Problem selbst schnell zu beheben, sind im Moment begrenzt. In einzelnen Fällen kann ein erneuter Login helfen, ebenso das Leeren des Browser-Cache oder der Versuch, den Dienst über ein anderes Gerät aufzurufen. Liegt die Ursache jedoch tatsächlich bei OpenAI, bringen diese Schritte oft keine dauerhafte Lösung.
Dann bleibt vorerst nur, auf die Wiederherstellung des Dienstes zu warten oder vorübergehend auf alternative KI-Angebote auszuweichen. Solche Situationen sind bei großen digitalen Plattformen nicht ungewöhnlich, wenn die Störung nicht beim Nutzer, sondern innerhalb des Systems selbst entsteht. Mögliche Ursachen reichen von überlasteten Servern über technische Fehler bis hin zu Problemen in der Infrastruktur.
Wie lange die Störung dauern könnte
Wann ChatGPT wieder vollständig ohne Einschränkungen funktioniert, lässt sich derzeit nicht zuverlässig vorhersagen. Frühere Vorfälle zeigen zwar, dass viele Störungen innerhalb etwa einer Stunde behoben werden konnten, größere Ausfälle können sich jedoch deutlich länger hinziehen. Solange OpenAI die Ursache weiter prüft, bleibt Nutzern nichts anderes übrig, als die Statusmeldungen zu verfolgen und auf die vollständige Entwarnung zu warten.
Zusätzlich beobachtet netzwelt.de die Lage fortlaufend und überprüft die Erreichbarkeit der Server und Dienste von ChatGPT. Dort finden Nutzer auch aktuelle Statusinformationen, Hinweise des Herstellers sowie Angaben dazu, ob es sich eher um ein lokales oder überregionales Problem handelt. Wer vermutet, dass die eigene Internetverbindung eine Rolle spielt, kann ergänzend einen Speedtest durchführen, doch in diesem Fall sprechen die wichtigsten Anzeichen klar für eine Störung des Dienstes selbst und nicht für ein Problem im Heimnetz.
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