Apple hat still und leise ein Update für zwei sehr alte iPhones veröffentlicht – und genau dieses kleine Paket kann darüber entscheiden, ob wichtige Basisdienste auf den Geräten auch nach 2027 weiterhin funktionieren, berichtet timestuff.de unter Berufung auf fr.de. Weil parallel iOS 26.2.1 für aktuelle Modelle erschien, ist das Update leicht zu übersehen, doch die Folgen eines Nicht-Installierens wären im Alltag spürbar.
Ein unauffälliges Update, das iPhone 5s und iPhone 6 vor Ausfällen schützt
Mit dem Release von iOS 26.2.1 für moderne iPhones hat Apple gleichzeitig auch zwei „Veteranen“ bedacht: das iPhone 5s und das iPhone 6. Beide Modelle stammen aus den Jahren 2013 und 2014 und gelten längst als technisch überholt, werden aber weiterhin von einigen Nutzerinnen und Nutzern verwendet. Laut MacRumors hat Apple dafür ein separates Update veröffentlicht: iOS 12.5.8. Es wirkt auf den ersten Blick unspektakulär, kann aber in den kommenden Jahren darüber entscheiden, ob zentrale Funktionen überhaupt noch zuverlässig nutzbar sind.
Warum ohne iOS 12.5.8 iMessage, FaceTime und sogar die Aktivierung Probleme bekommen können

Kern des Updates ist die Verlängerung eines Sicherheitszertifikats, das für wichtige Systemdienste benötigt wird. Ohne diese Verlängerung könnten iMessage und FaceTime ab Januar 2027 instabil werden oder schrittweise an Zuverlässigkeit verlieren. Betroffen wäre außerdem die Aktivierung des Geräts selbst: Nach einem Zurücksetzen oder einer Neuinstallation könnte es passieren, dass sich das iPhone nicht mehr sauber in Betrieb nehmen lässt. Genau dieses Risiko fängt iOS 12.5.8 ab und hält die Geräte zumindest für grundlegende Funktionen weiterhin einsatzfähig.
Was Besitzer eines iPhone 5s oder iPhone 6 jetzt tun sollten
Wer ein iPhone 5s oder iPhone 6 nutzt, sollte in den Einstellungen unter „Allgemein“ → „Softwareupdate“ prüfen, ob iOS 12.5.8 installiert ist. Falls das Update nicht automatisch angeboten wird, hilft manchmal eine erneute Suche nach einem Neustart oder bei bestehender WLAN-Verbindung. Der Aufwand ist minimal, der Nutzen hingegen groß, weil so die Gefahr sinkt, dass Apple-Dienste später schleichend ausfallen. Bei sehr alten iPhones endet das Ignorieren von Updates häufig nicht bei kleinen Fehlern, sondern bei einem echten Verlust von gewohnten Funktionen.
Warum Apple so alte Modelle überhaupt noch unterstützt

Dass Apple noch ein Update für Geräte bereitstellt, die ungefähr 13 bzw. 12 Jahre alt sind, ist eher ungewöhnlich. Offiziell nennt Apple oft mindestens fünf Jahre Sicherheitsupdates, in der Praxis kann dieser Zeitraum aber überschritten werden, wenn es technisch notwendig ist. Für iPhone 5s und iPhone 6 erschien das letzte Update bereits im Januar 2023, danach galten die Modelle für viele als abgeschlossen. Erst das drohende Auslaufen des Zertifikats machte ein Eingreifen nötig, um zu verhindern, dass ein eigentlich funktionierendes iPhone plötzlich bei zentralen Features versagt.
Updates für ältere iPhones betreffen nicht nur iOS 12
Parallel zu iOS 12.5.8 hat Apple auch weitere Updates für ältere iPhone-Generationen veröffentlicht, die nicht mehr auf iOS 26.2.1 aktualisieren können. Genannt werden unter anderem iOS 15.8.6, iOS 16.7.13 und iOS 18.7.4 – Versionen für Geräte, die weiterhin im Alltag genutzt werden, aber beim neuesten iOS außen vor sind. Als Beispiel wird das iPhone 6s angeführt, das seit rund elf Jahren auf dem Markt ist und dennoch noch Sicherheits- und Zertifikatsupdates erhält. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das vor allem: Wenn für ein altes iPhone noch ein Update erscheint, geht es fast immer um Sicherheit und Funktionsfähigkeit – nicht um kosmetische Änderungen.
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