Am Morgen ist es auf der A1 in Niedersachsen zu einem schweren Lkw-Brand gekommen. Bei Harpstedt brannte ein Sattelanhänger vollständig aus, weshalb die Fahrbahn in Richtung Bremen für viele Stunden gesperrt werden musste, berichtet timestuff.de unter Berufung auf butenunbinnen.de. Für Autofahrer bedeutet das kilometerlange Staus und die Empfehlung, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Was auf der A1 bei Harpstedt passiert ist
Nach Angaben der Polizei brannte der Lastwagenanhänger am Morgen in der Nähe von Harpstedt vollständig aus. Der Lkw war in Richtung Bremen unterwegs, als der Fahrer plötzlich einen lauten Knall hörte und Rauch aus dem Sattelanhänger bemerkte. Die Lage entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit, sodass nur wenig Spielraum für Reaktionen blieb.
Dem Fahrer gelang es noch, die Zugmaschine vom brennenden Anhänger abzukoppeln, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Danach versuchte er sogar selbst, die Flammen zu löschen, doch der Brand ließ sich nicht mehr unter Kontrolle bringen. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand der Anhänger bereits in Vollbrand.
Verkehr in Richtung Bremen für mehrere Stunden gesperrt

Der 53-jährige Fahrer blieb laut Polizei unverletzt. Gleichzeitig erwies sich der Einsatz als aufwendig, weshalb die Fahrbahn nicht schnell wieder freigegeben werden kann. Der Abschnitt zwischen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener in Richtung Bremen bleibt nach ersten Einschätzungen mindestens bis zum Abend gesperrt.
Durch die Sperrung hat sich auf der A1 bereits ein mehrere Kilometer langer Stau gebildet. Die Polizei rät Autofahrern, den Bereich möglichst zu meiden und frühzeitig auf Umleitungen auszuweichen. In der Gegenrichtung wurde die Sperrung inzwischen aufgehoben, sodass sich der Verkehr dort nach und nach normalisiert.
Warum die Bergung länger dauert

Die Folgen des Brandes beschränken sich nicht nur auf den zerstörten Anhänger. Bei dem Vorfall trat auch Granulat aus, das geladen war und nun gesondert von der Fahrbahn entfernt werden muss. Genau dieser Umstand macht die Räumung komplizierter und verzögert die vollständige Freigabe der Strecke.
Hinzu kommt, dass bislang noch nicht feststeht, ob auch die Fahrbahn selbst durch die Hitze beschädigt wurde. Sollte der Asphalt in Mitleidenschaft gezogen worden sein, könnten sich die Arbeiten deutlich länger hinziehen als die reine Bergung nach dem Feuer. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 200.000 Euro geschätzt, wobei diese Summe nach Abschluss aller Prüfungen noch angepasst werden kann.
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