Das Comeback von Menowin Fröhlich bei „Deutschland sucht den Superstar“ nach 16 Jahren hätte ein großer TV-Moment werden können, berichtet timestuff.de unter Berufung auf ok-magazin.de. Statt Begeisterung löste sein Weiterkommen nach einem umstrittenen Auftritt jedoch eine Welle der Kritik aus – sowohl unter den Kandidaten als auch in den sozialen Netzwerken.
Menowin Fröhlich sorgte schon vor der Entscheidung für Diskussionen
In der neuen DSDS-Folge ging es um den Einzug in die erste Liveshow. Jeweils fünf Kandidaten traten nacheinander vor die Jury und mussten den Song „Ordinary“ von Alex Warren (25) performen. Dieter Bohlen (72) erklärte vorab, dass nach jeder Fünfergruppe sofort entschieden werde, wer sicher in die nächste Runde einzieht.
Fehler im Auftritt stoppten ihn nicht
Menowin Fröhlich (38) interpretierte die Ballade auf seine eigene Weise und machte den Auftritt stark zu seiner persönlichen Nummer. Ganz rund lief der Auftritt allerdings nicht: Nicht jeder Ton saß, außerdem ließ er Teile des Textes aus. Auch Bohlen kritisierte die Songwahl deutlich und machte klar, dass der Titel aus seiner Sicht nicht zu Menowin passte, räumte aber zugleich ein, dass der Sänger alles gegeben habe und besonders am Ende mit starken Phrasierungen überzeugen konnte.
Die Entscheidung der Jury sorgte für Ärger hinter den Kulissen

Trotz der sichtbaren Unsicherheiten bekam Menowin Fröhlich das Ticket für die nächste Runde. Genau das wurde nach der Ausstrahlung zum zentralen Gesprächsthema. Einige Kandidaten zeigten offen ihren Unmut, weil aus ihrer Sicht jemand, der fast drei Viertel des Textes vergisst und Einsätze verpasst, nicht das Niveau liefert, das man von DSDS erwartet. Die Unzufriedenheit blieb nicht hinter der Bühne, sondern verlagerte sich schnell in die sozialen Medien.
In den sozialen Netzwerken ist von einer „Inszenierung“ die Rede
Nach Bekanntgabe des Ergebnisses reagierte ein Teil des Publikums ungewöhnlich scharf. Manche Nutzer schrieben offen, sie könnten nicht nachvollziehen, wie ein so fehlerhafter Auftritt für den Sprung in die Liveshows gereicht habe. Andere sprachen sogar von einem „abgekarteten Spiel“ und erinnerten daran, dass Menowin seine große Chance in der Show bereits früher gehabt habe. Einzelne Kommentare gingen noch weiter und erklärten ihn schon jetzt zum möglichen Sieger der Staffel – genau das empfinden viele Kritiker als besonders frustrierend.
Fans ziehen Vergleiche zu anderen Reality-Formaten
Besonders emotionale Zuschauer verglichen die Diskussion um Menowin Fröhlich auch mit anderen TV-Shows. In den Kommentaren fiel dabei unter anderem der Name „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ sowie der Sieg von Gil Ofarim (43), der seinerzeit ebenfalls kontrovers aufgenommen wurde. Dadurch entstand bei einem Teil des Publikums der Eindruck, DSDS könnte bewusst den auffälligsten und meistdiskutierten Kandidaten möglichst weit im Wettbewerb halten, weil genau das dem Format Aufmerksamkeit, Reaktionen und anhaltende Debatten sichert.
Die Debatte um DSDS gewinnt weiter an Schärfe
Das Weiterkommen von Menowin Fröhlich in die erste Liveshow zählt schon jetzt zu den lautesten Aufregern der neuen DSDS-Staffel. Für die einen ist es eine zweite Chance für einen erfahrenen Teilnehmer, für die anderen ein klares Beispiel für eine fragwürdige Jury-Entscheidung. Damit richtet sich der Blick nun nicht nur auf seinen nächsten Auftritt, sondern auch auf die Frage, ob DSDS das Publikum noch davon überzeugen kann, dass auf der Bühne Leistung entscheidet – und nicht die Dramaturgie der Show.
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