Nach 40 Jahren seit der Premiere von „Highlander“ kehrt das Franchise erneut auf die große Leinwand zurück, berichtet timestuff.de unter Berufung auf ksta.de. Der neue Film wird bereits gedreht, und diesmal übernimmt Henry Cavill die Hauptrolle – das Interesse am Reboot wächst damit spürbar.
Der erste „Highlander“ kam am 7. März 1986 in den USA ins Kino und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer eigenständigen Fantasy-Reihe, die nicht nur mehrere Fortsetzungen, sondern auch eine TV-Erweiterung hervorbrachte. Auf den Originalfilm folgten drei weitere Teile, in den 1990er-Jahren bekam das Franchise eine erfolgreiche Serie, und 2007 erschien mit „Highlander – Die Quelle der Unsterblichkeit“ ein Reboot, der allerdings deutlich weniger überzeugte. Trotz sehr unterschiedlicher Reaktionen auf die einzelnen Filme ist die Geschichte über unsterbliche Krieger nie ganz aus dem Blick der Studios verschwunden.
Es sieht ganz danach aus, als würde die Filmbranche erneut gezielt auf bekannte Stoffe aus den 1980er-Jahren setzen, und das „Highlander“-Remake ist ein weiteres Beispiel für diesen Trend. Die Geschichte über schottische Krieger, die ewig leben und sich in einem tödlichen Kampf gegenüberstehen, bekommt damit eine neue Chance auf ein großes Comeback. Diesmal setzen die Macher offenbar nicht nur auf Nostalgie, sondern auf ein großes Kinoprojekt mit prominenter Besetzung und deutlich größerem Produktionsrahmen.
Wer im neuen „Highlander“ zu sehen sein wird

Die auffälligste Veränderung der neuen Version ist das Fehlen von Christopher Lambert, der in den klassischen Filmen das Gesicht der Reihe war und Connor MacLeod verkörperte. Im Reboot übernimmt nun Henry Cavill die Rolle des unsterblichen schottischen Kriegers, den viele Zuschauer bereits als Superman oder als Geralt aus „The Witcher“ kennen. Für den Briten ist es eine weitere Figur mit fast übermenschlicher Ausstrahlung, die gut in sein bisheriges Rollenbild passt.
Ganz neu ist das Projekt für Cavill allerdings auch in anderer Hinsicht nicht, denn erneut spielen Schwertkämpfe eine zentrale Rolle. Das Schwert bleibt im „Highlander“-Universum die entscheidende Waffe, von der das Überleben der Unsterblichen abhängt. Genau das deutet darauf hin, dass der neue Film die zentrale Atmosphäre des Originals beibehalten, sie aber in modernerer und deutlich spektakulärerer Form präsentieren dürfte.
Worum es im „Highlander“-Reboot geht
Der neue Film trägt bislang schlicht den Titel „Highlander“, auch wenn es gut sein kann, dass einzelne Märkte später noch einen zusätzlichen Verleihtitel bekommen. Im Mittelpunkt steht wieder Connor MacLeod, der zunächst nicht weiß, wer oder was er wirklich ist, später aber erfährt, dass er zu den Unsterblichen gehört. Mit dieser Erkenntnis beginnt für ihn der Weg in einen uralten Konflikt, in dem jede Begegnung tödlich enden kann.
Wie schon in der Originalgeschichte treffen auch diesmal unsterbliche Krieger aus den schottischen Highlands aufeinander und bekämpfen sich erbittert. Der wichtigste Gegenspieler von MacLeod ist Kurgan, einer der stärksten und brutalsten Unsterblichen überhaupt. Im klassischen Film wurde die Figur von Clancy Brown gespielt, nun übernimmt Dave Bautista die Rolle – und allein diese Besetzung lässt erahnen, wie körperlich bedrohlich und massiv der neue Antagonist angelegt sein soll.
Wer hinter dem Film steht

Regie führt Chad Stahelski, der vor allem als kreativer Kopf hinter der „John Wick“-Reihe bekannt ist. Genau deshalb erwarten viele beim neuen „Highlander“ eine härtere, dichtere und dynamischere Action als noch im Film der 1980er-Jahre. Für Stahelski ist es der erste Kinofilm außerhalb des „John Wick“-Kosmos, was das Projekt zusätzlich interessant macht.
Zum Cast gehört außerdem Russell Crowe, dessen Mitwirkung eine eigene Spannung mitbringt. Er übernimmt die Rolle von Juan Sánchez-Villalobos Ramírez, jener Figur, die im Original von Sean Connery gespielt wurde. Das ist eine wichtige Entscheidung, denn Ramírez war eine der prägendsten Figuren des ersten Films und hatte großen Anteil an dessen besonderer Wirkung.
Darüber hinaus sind Jeremy Irons als Anführer der Highlander-Wächter, Djimon Hounsou als der aus Afrika stammende Unsterbliche Sunda Kastagir sowie Karen Gillan als erste Ehefrau von Connor MacLeod Teil des Ensembles. Diese Besetzung zeigt recht deutlich, dass die Produzenten nicht bloß auf den Wiedererkennungseffekt eines bekannten Titels setzen. Sie versuchen vielmehr, die Geschichte mit starken und markanten Namen so aufzustellen, dass das Reboot auch als eigenständiger großer Kinostart funktioniert.
Wann die Dreharbeiten begonnen haben und wann der Film erscheinen könnte
Eigentlich sollte der Dreh schon 2025 starten, doch die Produktion musste nach einem Zwischenfall mit Henry Cavill verschoben werden. Berichten zufolge verletzte sich der Hauptdarsteller während der Vorbereitung auf Kampfszenen, wodurch sich der Beginn der Arbeiten verzögerte. Tatsächlich fiel die erste Klappe deshalb erst im Januar dieses Jahres.
Gedreht wird vor allem in Schottland und London, was für eine Geschichte mit so starken schottischen Wurzeln nur folgerichtig wirkt. Trotz der Beteiligung von Amazon ist eine Auswertung nicht nur im Streaming, sondern auch im Kino geplant, was auf klare Ambitionen des Studios hinweist. Ein genauer Starttermin für „Highlander“ steht bisher allerdings noch nicht fest, ebenso wenig ein konkretes Datum für Prime Video, weshalb das Projekt derzeit vor allem von wachsender Erwartung und viel Aufmerksamkeit begleitet wird.
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