Nach dem misslungenen Start in der ersten Liveshow von Let’s Dance gingen Patricija Ionel und Willi Banner mit einer völlig anderen Stimmung in die zweite Woche, berichtet timestuff.de unter Berufung auf ok-magazin.de. Das Duo musste scharfe Kritik der Jury einstecken und will nun beweisen, dass es schnell reagieren, aus Fehlern lernen und deutlich stärker zurückkommen kann.
Harte Reaktion der Jury nach der ersten Show
Der erste Auftritt von Patricija Ionel und Willi Banner blieb klar hinter den eigenen Erwartungen zurück. Für ihren Tango bekamen sie nur 10 Punkte, was das Ergebnis zu einem der schwächsten des Abends machte. Für das Paar war das nicht einfach nur ein holpriger Start, sondern direkt zu Beginn der Staffel eine Situation, die spürbaren Druck aufgebaut hat.
Besonders deutlich wurde Joachim Llambi, der nicht nur Willi Banner kritisierte, sondern auch Patricija Ionel selbst ins Visier nahm. Ihn störte, dass der Anfang der Choreografie aus seiner Sicht zu sehr auf die Profitänzerin zugeschnitten war, während vom eigentlichen Tango zu wenig zu sehen gewesen sei. Genau dieser Kommentar traf Patricija besonders hart, denn normalerweise richtet sich die schärfste Kritik in solchen Momenten eher an den prominenten Kandidaten als an die Profi-Partnerin.
Patricija Ionel nahm sich die Kritik sichtbar zu Herzen
Es wirkt so, als habe Patricija Ionel die Worte des Jurors sehr ernst genommen. Nach der Show schob sie die Kritik nicht beiseite, sondern stürzte sich sofort in die Arbeit an der neuen Nummer, um schon in Woche zwei ein anderes Bild abzugeben. Das zeigt, dass diese Staffel für sie weit mehr ist als ein routinierter Fernsehjob.
Am Ende entwickelte die Tänzerin eine neue, große Choreografie, doch genau diese brachte beide an ihre Grenzen. Der Wunsch, nach dem enttäuschenden Auftakt unbedingt einen starken Auftritt auf die Bühne zu bringen, wurde schnell zu einer echten körperlichen und mentalen Belastung. Was das Publikum später nur für wenige Minuten auf dem Parkett sieht, bedeutet hinter den Kulissen oft stundenlange Korrekturen, Wiederholungen und enormen Druck.
Die zweite Trainingswoche begann am Limit
Nach dem ersten Trainingstag meldete sich Willi Banner auf Instagram zu Wort und sprach ungewöhnlich offen über seine Eindrücke. Er erklärte, der Tanz sei zwar sehr schön, aber deutlich anstrengender, als er es sich vorgestellt habe. Genau daran zeigt sich, wie hoch das Tempo bei Let’s Dance ist, wenn zwischen zwei Liveshows kaum Zeit bleibt, um ruhig in den neuen Rhythmus hineinzufinden.
Patricija Ionel formulierte es noch direkter und emotionaler. Sie beschrieb den gesamten Prozess als Katastrophe und erzählte, dass allein neun Stunden in die Choreografie geflossen seien, bevor anschließend noch einmal unzählige Schritte verändert wurden. Das klingt nicht nach Übertreibung, sondern nach der Realität eines Paares, das unter Hochdruck an einem Neustart arbeitet.
Trotz Erschöpfung will das Duo nicht nachlassen
Besonders viel sagte Patricijas ehrliche Reaktion nach dem ersten Trainingstag aus, als sie offen zugab, dass sie noch erschöpfter sei als ihr Partner. In diesem Satz steckt nicht nur Müdigkeit, sondern auch der enorme Anspruch, den sie offenbar nach der Jurykritik an sich selbst stellt. Wenn eine Profitänzerin so deutlich auf Bewertungen reagiert, zeigt das, wie ernst sie jede einzelne Show nimmt.
Trotz der körperlichen Belastung fehlt es dem Paar ganz offensichtlich nicht an Motivation. Sowohl Patricija Ionel als auch Willi Banner machen klar, dass sie sich nicht mit der Rolle der Enttäuschung der ersten Woche zufriedengeben wollen und schon beim nächsten Auftritt ein anderes Signal senden möchten. Ihr Motto für den kommenden Trainingstag klingt entsprechend schlicht, aber entschlossen: weiterarbeiten, weiterkämpfen und jetzt erst recht Vollgas geben.
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