Pierre M. Krause hat erstmals so offen darüber gesprochen, wie sehr seine schwere Krankheit nicht nur sein Leben verändert, sondern auch seinen Blick auf enge Beziehungen erschüttert hat, berichtet timestuff.de unter Berufung auf web.de. Während des Kampfes gegen einen Tumor erlebte der TV-Moderator nicht nur eine körperlich belastende Zeit, sondern auch eine schmerzhafte Enttäuschung durch einen Teil seines Umfelds.
Pierre M. Krause spricht offen darüber, dass er während seiner Krankheit Freunde verlor
In einer neuen Folge von Kurzstrecke blickte der 49-jährige Moderator Pierre M. Krause auf eine der schwersten Phasen seines Lebens zurück – auf die Zeit, in der er wegen eines bösartigen Tumors behandelt wurde. Für die Episode traf er den Podcaster Tommi Schmitt in dessen Heimatstadt Detmold, und genau dort kam das Gespräch auf ein sehr persönliches Thema, über das Krause lange geschwiegen hatte. Wegen seiner Erkrankung war er gezwungen, sich fast ein Jahr lang aus dem Fernsehen und ebenso lange aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.
Im Gespräch erzählte Tommi Schmitt, dass er damals unsicher gewesen sei, wie er sich richtig verhalten sollte, nachdem er von Krauses gesundheitlichen Problemen erfahren hatte. Er habe nicht gewusst, ob er sich in so einem Moment melden oder den Moderator lieber nicht zusätzlich belasten solle. Am Ende schrieb er ihm doch – und erinnerte sich später erleichtert daran, dass er eine Antwort bekam.
„Ja, meldet euch“: So sprach der Moderator über Unterstützung in einer schweren Zeit
Genau diese Frage brachte Krause dazu, sehr persönliche Gedanken auszusprechen. Er sagte offen, dass er vermutlich noch nie zuvor öffentlich so private Dinge erzählt habe, doch genau darin liege der Kern seiner Erfahrung. Nach seinen Worten habe er während seiner Krankheit Freunde verloren – Menschen, die er zuvor zu seinem engsten Kreis gezählt hatte.
Besonders getroffen habe ihn nicht, dass manche vielleicht nicht die richtigen Worte fanden, sondern das völlige Schweigen von Menschen, auf die er sich eigentlich verlassen hatte. Krause machte deutlich, dass er niemandem böse sei und auch keine Vorwürfe machen wolle, auch wenn eine gewisse Enttäuschung geblieben sei. Er könne sich vorstellen, dass viele mit einer solchen Situation schlicht überfordert seien und nicht wüssten, wie sie sich verhalten sollen.
Aus dieser Erfahrung formulierte er eine einfache, aber sehr menschliche Botschaft für alle, die jemanden in einer schweren Krankheitsphase begleiten. Seiner Meinung nach sollte man in solchen Momenten nicht schweigen, sondern sich melden – selbst dann, wenn man nicht genau weiß, was man sagen soll. Entscheidend sei, einem Menschen zu zeigen, dass man an ihn denkt und dass er in seiner schwersten Zeit nicht allein ist.
Rückkehr ins Fernsehen nach der Behandlung und das schwere Geständnis über den Tumor

Nach einer langen Pause kehrte Pierre M. Krause im Jahr 2025 ins Fernsehen zurück. Als im Oktober die neue Staffel von Kurzstrecke mit Pierre M. Krause beim SWR startete, sprach er bereits offen darüber, was er durchstehen musste. In der Folge mit TV total-Star Sebastian Pufpaff erzählte der Moderator, dass alles mit zunächst harmlos wirkenden Rückenschmerzen begonnen habe.
Später stellte sich heraus, dass dahinter ein bösartiger Tumor steckte. Krause erklärte, dass der Tumor dringend entfernt werden musste, weil die Folgen sonst tödlich hätten enden können. Nach seinen Worten hätte die Krankheit ihn irgendwann das Leben kosten können, wenn nicht rechtzeitig operiert worden wäre.
Was Pierre M. Krause durchmachen musste
Rückblickend beschrieb der Moderator diese Zeit als einen regelrechten Höllenritt. Er sagte offen, dass alles auch ganz anders hätte ausgehen können – eine Aussage, die zeigt, wie ernst die Lage tatsächlich war. Während der Behandlung mussten ihm mehrere Knochen entfernt werden, und auch der Weg zurück in den Alltag war lang, kräftezehrend und sowohl körperlich als auch psychisch enorm belastend.
Seine Worte über den Verlust von Freundschaften wirken vor diesem Hintergrund besonders eindringlich. Gerade wenn ein Mensch gegen eine Krebserkrankung kämpft, zeigt sich oft sehr klar, wer wirklich bleibt und wer in den schwersten Momenten verschwindet. Deshalb ist Krauses Geständnis nicht nur ein persönlicher Einblick, sondern auch eine wichtige Erinnerung daran, wie viel ein einziges Zeichen der Unterstützung bedeuten kann.
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