Düsseldorf. Erst etwas mehr als sechs Wochen ist es her, dass Renata Lusin ihre zweite Tochter Tessa zur Welt gebracht hat, berichtet timestuff.de unter Berufung auf rp-online.de. Viel Zeit zum Durchatmen blieb der Profitänzerin aber offenbar nicht. Die ersten Wochen als Zweifach-Mama waren für die Familie intensiv, gleichzeitig ist Lusin bereits wieder in den Beruf eingestiegen. Sogar eine Reise nach Mallorca lag schon hinter ihr, wie der „Let’s Dance“-Profi im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt.
„Die ersten Wochen waren sehr turbulent.“
Lusin beschreibt die Zeit nach der Geburt als ereignisreich, aber gut organisiert. Entscheidend sei für sie gewesen, dass die Familie Unterstützung von den Eltern bekomme. Fünf Wochen nach der Geburt flog sie deshalb mit ihrer kleinen Tochter Tessa und ihrer Mutter nach Mallorca. Was genau sie dort beruflich gemacht hat, verriet die Tänzerin bislang nicht.
Mit Baby Tessa nach Mallorca
Für Renata Lusin war die frühe Reise offenbar eine bewusste Entscheidung. Nach der Geburt ihrer ersten Tochter hätte sie sich nach eigenen Worten noch nicht getraut, so schnell wieder zu fliegen. Diesmal habe sie stärker auf ihr Gefühl gehört und sei im Nachhinein froh darüber. Die Unterstützung ihrer Mutter habe dabei eine große Rolle gespielt.
„Der Ausflug nach Mallorca war wirklich toll. Meine Mama hat mich wirklich gut unterstützt.“
Auch der Alltag mit zwei Kindern fühlt sich für Lusin anders an als nach der ersten Geburt. Tessa sei deutlich ruhiger als ihre große Schwester Stella vor etwa zwei Jahren gewesen sei. Außerdem schlafe die Kleine nachts sehr viel, was den Start für die Familie erleichtere. Lusin sagt, sie und ihr Mann seien inzwischen entspannter, weil sie noch genau wüssten, wie sie wickeln, auf Weinen reagieren und die ersten Wochen mit Baby organisieren müssten.
Für die Tänzerin ist es zugleich besonders schön zu beobachten, wie Stella auf ihre kleine Schwester reagiert. Die ältere Tochter habe Tessa bereits ins Herz geschlossen. Gerade diese Momente scheinen der Familie trotz des vollen Kalenders Halt zu geben. Denn neben dem neuen Familienalltag stehen bei den Lusins auch 2026 wieder mehrere Reisen und berufliche Termine an.
Familienreisen und Rückkehr auf die Bühne
Geplant ist unter anderem eine Familienreise nach Andalusien. Lusin sagt aber auch, dass sich Reisen mit Kindern anders anfühle als früher. Urlaub sei dann nicht mehr ganz das richtige Wort, weil Organisation, Betreuung und Alltag immer mitreisten. Trotzdem möchte die Familie auch in diesem Jahr unterwegs sein.
„Wenn man Kinder hat, nennt man es eher reisen als Urlaub.“
Noch offen ist, ob Lusin im Sommer nach Russland fliegen wird. Anlass wäre der 90. Geburtstag ihres Opas, zu dem die gebürtige Russin ein sehr enges Verhältnis hat. Die Familie überlegt derzeit, ob sie die Reise antreten soll, damit ihr Großvater auch die kleine Tessa kennenlernen kann. Eine endgültige Entscheidung scheint noch nicht gefallen zu sein.
Neben den privaten Plänen rücken auch die beruflichen Termine wieder näher. Ab Juni stehen für Lusin Workshops und Shows im Programm. Sie will dann wieder tanzen und zeigt sich erleichtert, dass sie körperlich schon so weit ist. Nach eigener Aussage habe sie während der Schwangerschaft viel Sport gemacht und setze das auch jetzt fort.
„Das heißt, ich werde schon nächsten Monat wieder tanzen und bin deshalb sehr froh, dass ich schon wieder so fit bin. Ich habe in der Schwangerschaft viel Sport gemacht und mache es jetzt auch weiterhin.“
„Let’s Dance“ bleibt der Traumjob der Lusins

In der aktuellen Staffel von „Let’s Dance“ pausierte Renata Lusin wegen ihrer Schwangerschaft. Ihr Ehemann Valentin Lusin war dagegen dabei, schied aber bereits in der ersten Folge mit seiner Tanzpartnerin Sonya Kraus aus. Ganz vorbei ist die Show für ihn dennoch nicht. Laut Renata Lusin ist er weiterhin in mehreren Folgen zu sehen und tanzt unter anderem in Openings und einzelnen Specials.
„Für Valentin ist es grandios, weiterhin bei ‚Let‘s Dance‘ dabei sein zu können, bei unserem Traumjob.“
Dass Valentin trotz des frühen Ausscheidens weiter Teil der Show ist, freut die Familie. Renata Lusin sagt, natürlich freue man sich über solche Möglichkeiten. Im Finale an diesem Freitag seien alle wieder zusammen. Nach ihrer eigenen längeren Pause bei der Tanzshow wäre es ihr größter Wunsch, im Herbst bei der Tour dabei zu sein.
Dafür müsse die Familie allerdings vieles früh planen und absprechen. Mit zwei Kindern sei der Beruf ohne Unterstützung kaum zu schaffen, sagt Lusin. Deshalb hoffe sie sehr, dass ihre Mutter künftig öfter bei ihnen sein könne. Im neuen Haus fühle sich die junge Familie aber sehr glücklich — und versuche, trotz aller Pläne den Moment zu genießen.
„Wir machen uns jetzt gerade einen Plan, wie wir unsere Zukunft mit zwei Kindern gestalten. Ich hoffe sehr, dass meine Mama irgendwann mal öfter hier sein wird, weil wir unseren Job mit zwei Kindern ohne Unterstützung einfach nicht schaffen würden.“
Während Renata und Valentin Lusin ihre nächsten Schritte bei „Let’s Dance“ planen, bleibt auch Sonya Kraus vor dem Finale ein Gesprächsthema — vor allem wegen der Frage, ob ihr Comeback nach dem Hexenschuss wirklich ausfällt.
