Leipzig – Stefan Mross hat in der Talkshow „Riverboat“ über seine Zeit bei „Immer wieder sonntags“ gesprochen und dabei auch Florian Silbereisen erwähnt, berichtet timestuff.de unter Berufung auf merkur.de. Ganz ohne Seitenhieb ging das nicht. Der Volksmusiker und Moderator erlaubte sich einen frechen Spitznamen für seinen Schlagerkollegen, stellte aber sofort klar, dass dahinter kein Ärger steckt. Zwischen beiden verbindet sich seit vielen Jahren eine enge Freundschaft.
Mross erklärte in der Sendung, was die ARD-Show „Immer wieder sonntags“ für ihn besonders macht. Aus seiner Sicht gehört sie zu den letzten großen Familiensendungen im deutschen Fernsehen, die ihr Publikum mit sehr unterschiedlichen Gästen überraschen können. Dabei erinnerte er an Auftritte von Newcomern, aber auch an bekannte Namen aus der Branche. Dann fiel sein Scherz über Silbereisen.
„Wir waren mit Newcomern unterwegs oder dann kam Florian Bügeleisen um die Ecke.“
Stefan Mross erklärt den Seitenhieb auf Silbereisen

Im Studio sorgte der Spruch zunächst für ein hörbares Raunen. Mross merkte die Reaktion des Publikums und nahm dem Moment sofort die Schärfe. Er machte deutlich, dass er sich diesen Witz gerade wegen der Nähe zu Silbereisen erlauben könne. Danach kippte die Stimmung im Saal ins Lachen.
„Das ist mein bester Freund, ich darf das sagen.“
Dass die beiden mehr verbindet als nur gemeinsame Auftritte im Schlagergeschäft, zeigte sich auch schon öffentlich. Florian Silbereisen war im Juni 2020 Trauzeuge bei der TV-Hochzeit von Stefan Mross und Anna-Carina Woitschack. Die Freundschaft der beiden reicht aber deutlich weiter zurück. Schon in jungen Jahren standen Mross und Silbereisen gemeinsam auf Tourbühnen.
Gemeinsame Tourjahre mit Streichen und Schlagerlegenden
Gegenüber „schlager.de“ erinnerte sich Mross daran, wie er und Silbereisen damals als „die jungen Wilden“ unterwegs gewesen seien. Die beiden hätten sich auf Tour zahlreiche Streiche erlaubt: Klopfaktionen im Hotelflur, Blumen vor fremden Türen oder ein ausgestopfter Elch, den sie durch die Gänge schleppten. Mross beschrieb diese Zeit mit viel Humor und gab offen zu, dass sie ihre älteren Kollegen gern auf die Schippe genommen hätten.
„Wir haben alles gemacht. Wir haben die großen Kollegen auf die Schippe genommen, na, ja – vielleicht sogar verarscht.“
Zu den Namen, die nach Mross’ Schilderung auf solche Streiche hereinfielen, gehörten Heino, Freddy Quinn sowie Marianne & Michael. Trotz aller Frotzeleien habe es aber nie an Respekt vor diesen Größen der Branche gefehlt. Für Mross war die gemeinsame Tourzeit mit solchen Legenden prägend. Und genau diese alten Erlebnisse erklären, warum ein Spitzname wie „Florian Bügeleisen“ zwischen ihm und Silbereisen offenbar keinen Streit auslöst.
Auch im TV-Kosmos bleibt nicht jeder überraschende Moment bis zur Ausstrahlung geheim, wie der Wirbel um einen möglichen GNTM-Sieger-Leak vor dem Finale zeigt.
