Die „Rosenheim-Cops“ kehren Anfang Oktober ins ZDF zurück – doch Marisa Burger bleibt den Zuschauern als Miriam Stockl zunächst noch erhalten. Ihr endgültiger Abschied folgt erst mehrere Wochen nach dem Start des neuen Herbstblocks. Inzwischen stehen die entscheidenden Termine fest: Der Streamingstart ist am 29. September 2026, die TV-Ausstrahlung beginnt am 6. Oktober und Burgers letzte Folge läuft am 24. November, berichtet timestuff.de.
Wer also erwartet hat, dass Miriam Stockl direkt zum Auftakt der neuen Folgen ihren Schreibtisch räumt, muss sich noch fast zwei Monate gedulden.
Das wirkt zunächst ungewöhnlich, hat aber einen konkreten Grund. Das ZDF beschreibt den kommenden Programmblock offiziell als 24 neue Folgen aus der 25./26. Staffel. Zum Start werden damit nicht ausschließlich Episoden eines einzigen Produktionsjahrgangs gezeigt. Genau diese Struktur erklärt, warum Marisa Burgers Abschied erst später im Herbst zu sehen ist.
Marisa Burger: Diese drei Termine müssen „Rosenheim-Cops“-Fans kennen
Für Zuschauer können die unterschiedlichen Daten schnell unübersichtlich werden. Entscheidend ist die Trennung zwischen ZDF-Streaming, regulärem TV-Start und Burgers Abschiedsfolge.
| Termin | Was passiert? | Wo? |
|---|---|---|
| 29. September 2026 | Start der neuen Folgen im Streaming | ZDF-Streaming |
| 6. Oktober 2026, 19:25 Uhr | Start des Herbstblocks im linearen Fernsehen | ZDF |
| 17. November 2026 | „Ein Ritter für Stockl“ läuft im TV | ZDF |
| 24. November 2026, 19:25 Uhr | „Es gabat an Abschied“ – letzte Folge mit Marisa Burger | ZDF |

Die Termine stammen aus der offiziellen Herbst-Programmübersicht des ZDF. Dort kündigt der Sender insgesamt 24 Folgen mit einer Länge von jeweils rund 44 Minuten an. Die Episoden sollen grundsätzlich eine Woche vor ihrer Fernsehausstrahlung im ZDF-Streaming verfügbar sein.
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Damit dürfte auch die Abschiedsfolge nach diesem Veröffentlichungsrhythmus bereits eine Woche vor dem TV-Termin online abrufbar sein.
Warum läuft Marisa Burgers letzte Folge erst am 24. November?
Der Abstand zwischen Staffelauftakt und Abschied ist kein Hinweis darauf, dass der Ausstieg kurzfristig verschoben wurde. Hintergrund ist vielmehr die Produktions- und Ausstrahlungsstruktur der Serie.
Eine Sprecherin der Produktion erklärte gegenüber der Abendzeitung München, dass zu Beginn einer neuen Sendestaffel regelmäßig noch ausstehende Folgen aus dem vorherigen Produktionsjahr ausgestrahlt werden. 2026 betrifft das auch den letzten Drehblock mit Marisa Burger, der bereits im Herbst 2025 entstand.
Der späte TV-Abschied bedeutet also nicht, dass Marisa Burger länger gedreht hat – ihre letzten Szenen entstanden bereits 2025.
Das passt auch zur ungewöhnlichen Bezeichnung des ZDF. Der Sender spricht bei den 24 angekündigten Folgen ausdrücklich von der „25./26. Staffel“. Für Zuschauer ist diese Produktionslogik weniger wichtig als das Ergebnis: Frau Stockl bleibt über den Oktober hinaus Teil der ausgestrahlten Geschichten.
„Es gabat an Abschied“: Schon der Folgentitel ist eine Anspielung
Für Miriam Stockls letzten Auftritt hat das ZDF einen Titel gewählt, der langjährigen Fans sofort bekannt vorkommen dürfte: „Es gabat an Abschied“.
Die Formulierung spielt unverkennbar auf Stockls berühmten Satz „Es gabat a Leich“ an. Über mehr als zwei Jahrzehnte gehörte er zu den Wiedererkennungsmerkmalen der Serie und machte die Polizeisekretärin zu einer der prägendsten Figuren des Formats.
Die Abschiedsfolge ist für Dienstag, den 24. November 2026, um 19:25 Uhr angesetzt. Eine Woche zuvor, am 17. November, zeigt das ZDF bereits die Episode „Ein Ritter für Stockl“, die unmittelbar in die persönliche Geschichte der Figur hineinführt.
Wie verlässt Miriam Stockl die „Rosenheim-Cops“?

Achtung, leichte inhaltliche Spoiler: Einen dramatischen Serientod müssen Fans nach dem derzeit bekannten Stand nicht erwarten.
Das ZDF verrät bereits, dass sich für Miriam Stockl sowohl beruflich als auch privat etwas verändert. Sie verliebt sich in einen Headhunter, der um sie wirbt. Gleichzeitig bekommt sie ein attraktives Jobangebot.
- Stockl lernt einen Headhunter kennen.
- Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte.
- Zusätzlich eröffnet sich für sie eine neue berufliche Perspektive.
- Liebe und Jobangebot führen schließlich zur Entscheidung, das Rosenheimer Kommissariat zu verlassen.
Marisa Burger hatte bereits lange vor der Ausstrahlung angedeutet, dass ihre Figur keinen düsteren Abschied erhalten soll. Gegenüber ZDFheute beschrieb sie Stockls Zukunft mit einem bemerkenswert positiven Satz:
„Sie wird nicht sterben, sondern sie wird blühen.“
Damit bekommt eine Figur, die jahrzehntelang das Leben der anderen im Kommissariat kommentiert und organisiert hat, offenbar bewusst eine eigene Zukunft außerhalb Rosenheims.
Warum verlässt Marisa Burger die Serie überhaupt?
Der Abschied erfolgt auf Wunsch der Schauspielerin. Hinter der Entscheidung steckt nach ihren eigenen Aussagen weder ein Streit noch eine überraschende Absetzung der Rolle.
Marisa Burger hatte mehrere Jahre darüber nachgedacht, ihre Dauerrolle aufzugeben. In einem Interview mit ZDFheute erklärte sie, dass sie sich kreativ wieder stärker ausprobieren wolle.
„Ich möchte wieder andere kreative Sachen machen.“
Nach rund einem Vierteljahrhundert als Miriam Stockl bedeutet der Schritt für Burger deshalb vor allem einen beruflichen Neuanfang. Bereits nach ihrem letzten Drehtag sprach sie über weitere Projekte und einen gemeinsam mit Solveig Duda gestarteten Podcast.
Die Entscheidung wirkt damit weniger wie ein klassischer TV-Ausstieg als wie der bewusste Versuch, nach einer außergewöhnlich langen Serienbindung wieder Raum für andere Rollen und Formate zu schaffen.
Seit wann spielt Marisa Burger Miriam Stockl?
Marisa Burger gehört praktisch zur DNA der „Rosenheim-Cops“. Die Serie startete Anfang 2002 im ZDF, und Miriam Stockl war von Beginn an eine der konstantesten Figuren im Rosenheimer Polizeipräsidium.
Über die Jahre wurde aus der Sekretärin weit mehr als eine Nebenfigur. Stockl fungierte als Informationszentrale des Kommissariats, kommentierte die Ermittlungen, verbreitete Neuigkeiten und sorgte mit ihrer direkten Art regelmäßig für humorvolle Nebenhandlungen.
Fast 25 Jahre in derselben bekannten Serienrolle sind im deutschen Fernsehen außergewöhnlich. Deshalb betrifft Burgers Abschied nicht nur die Besetzungsliste, sondern verändert einen Teil der vertrauten Struktur der Serie.
Wer übernimmt nach Miriam Stockl das Polizeisekretariat?
Das ZDF führt bereits eine Nachfolgerin ein, die „Rosenheim-Cops“-Zuschauer längst kennen: Christin Lange, gespielt von Sarah Thonig.
Thonig ist seit Jahren Teil des Ensembles und war bisher vor allem am Empfang des Polizeipräsidiums zu sehen. Nach Stockls Ausstieg rückt ihre Figur ins Sekretariat und erhält dadurch deutlich mehr Gewicht.
Schon 2025 bestätigte ZDFheute, dass Christin Lange die neue Aufgabe übernehmen soll. Die Produzenten setzen damit bewusst nicht auf eine völlig unbekannte Figur, sondern entwickeln ein bereits etabliertes Serienmitglied weiter.
Wichtig ist allerdings: Christin Lange soll keine Kopie von Miriam Stockl werden. Sarah Thonig hatte selbst betont, dass Lange trotz ihrer neuen Aufgabe dieselbe Figur bleiben soll.
Die „Rosenheim-Cops“ verändern sich nach Burgers Abschied deutlich
Der Wechsel im Polizeisekretariat ist nicht die einzige Veränderung. Der kommende Serienabschnitt bringt mehrere personelle und räumliche Neuerungen mit sich. Damit dürfte der Herbst 2026 für langjährige Fans stärker als gewöhnlich von Abschieden und Neuanfängen geprägt sein.
Gerade bei Miriam Stockl geht das ZDF den Übergang jedoch langsam an. Zuschauer bekommen nicht am ersten Abend eine komplett veränderte Serie präsentiert. Stattdessen läuft Burgers Geschichte noch mehrere Wochen parallel zum Start des neuen Herbstprogramms weiter.
Der wichtigste Punkt für Fans: Am 6. Oktober startet zwar die neue TV-Phase der „Rosenheim-Cops“, von Miriam Stockl verabschiedet sich die Serie aber erst am 24. November.
Damit liegen zwischen dem TV-Auftakt und Marisa Burgers letztem Auftritt genau sieben Wochen. Vom ersten Streamingtermin am 29. September bis zur Fernsehausstrahlung ihrer Abschiedsfolge vergehen sogar acht Wochen.
Wann läuft Marisa Burgers letzte „Rosenheim-Cops“-Folge?
Die Antwort ist inzwischen eindeutig: Marisa Burger ist am Dienstag, 24. November 2026, um 19:25 Uhr zum letzten Mal als Miriam Stockl im ZDF zu sehen. Die Episode trägt den Titel „Es gabat an Abschied“.
Wer die Entwicklung ihrer Figur bis zum Ende verfolgen möchte, sollte besonders die vorherige Episode „Ein Ritter für Stockl“ am 17. November im Blick behalten.
Für eine der langlebigsten Figuren der deutschen Vorabendunterhaltung endet damit kein gewöhnlicher Serienjob, sondern ein Kapitel, das fast ein Vierteljahrhundert gedauert hat.
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Auch der Fall um JP Kraemer sorgt derzeit für Aufmerksamkeit, nachdem er einen körperlichen Übergriff eingeräumt hat und weiterhin Fragen offenbleiben.
