Casio bringt am Samstag, dem 7. November 2026, gleich neun neue G-SHOCK-Modelle auf den Markt. Die Serien GAC-2500 und GMC-2500 erinnern an die erste G-SHOCK von 1983, verzichten aber auf deren klassisches Digitaldisplay. Das Nachrichtenportal timestuff.de hat die Preise und technischen Unterschiede für Deutschland zusammengestellt. Die günstigsten Varianten kosten 129 Euro, für die Ausführungen mit Edelstahlarmband werden bis zu 319 Euro fällig.
Den Verkaufstermin hat Casio in seiner offiziellen Pressemitteilung vom 22. Oktober bestätigt. Die neuen Uhren sollen sowohl im Handel als auch über den deutschen Casio-Onlineshop angeboten werden. Wann einzelne Farben tatsächlich lieferbar sind, hängt allerdings vom jeweiligen Händler und dessen Lagerbestand ab.
G-SHOCK 2500: Eine bekannte Form, aber ein völlig anderes Zifferblatt
Die Vorlage für die Neuheiten ist die DW-5000C, mit der Casio 1983 die Geschichte der G-SHOCK begann. Ihre markante, achteckige Lünette gehört bis heute zu den bekanntesten Gestaltungselementen der Marke. Bei der neuen 2500er-Reihe bleibt diese Form erhalten, wirkt durch abgerundete Übergänge und weichere Gehäuselinien jedoch weniger kantig.
Die eigentliche Veränderung zeigt sich beim Blick auf die Uhrzeit. Statt einer großen Digitalanzeige gibt es Stunden- und Minutenzeiger sowie zwei zusätzliche Anzeigebereiche. Casio bezeichnet diese Aufteilung als Two-Eye-Design.
Die 2500er-Serie sieht aus wie ein Stück G-SHOCK-Geschichte, liest die Uhrzeit aber wie eine klassische analoge Armbanduhr.
Auf der linken Seite des Zifferblatts sitzt eine kleine Sekundenanzeige. Rechts befindet sich ein dreigeteiltes Fenster, das Casio „Multi-Mission Date“ nennt. Es zeigt nicht nur das Datum, sondern übernimmt bei der Bedienung weitere Aufgaben.
GAC-2500 und GMC-2500: Alle Preise für Deutschland

Für den deutschen Markt sind neun Modellvarianten vorgesehen. Die Preisunterschiede entstehen vor allem durch die verwendeten Materialien, die Gestaltung und die Art des Armbands.
- GAC-2500-1A, GAC-2500-3A, GAC-2500-7A und GAC-2500-9A – jeweils 129 Euro: Die Einstiegsmodelle mit Resin-Gehäuse und Resin-Armband erscheinen in Schwarz, Dunkelgrün, Weiß und Gelb-Orange.
- GMC-2500-1A und GMC-2500-1A8 – jeweils 249 Euro: Varianten mit Edelstahl-Elementen am Gehäuse und einem Resin-Armband. Sie kombinieren eine metallische Optik mit einem vergleichsweise leichten Armband.
- GMC-2500G-9A – 269 Euro: Die goldfarbene Ausführung mit schwarzen Elementen und Resin-Armband.
- GMC-2500D-1A und GMC-2500D-1A2 – jeweils 319 Euro: Die teuersten Varianten der neuen Reihe, mit Edelstahlarmband und schwarzem beziehungsweise blauem Zifferblatt.
Die genannten Beträge sind die für Deutschland veröffentlichten unverbindlichen Preisempfehlungen. Eine Übersicht bietet unter anderem der deutsche Casio-Shop. Auch Notebookcheck hat die deutschen Modellpreise dokumentiert.
Wichtig bei der Auswahl: Die Bezeichnung GMC bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Uhr aus Metall besteht. Auch diese Modelle verwenden teilweise Resin-Komponenten. Entscheidend sind deshalb die konkreten Materialangaben der jeweiligen Ausführung.
47 oder 138 Gramm: Der Unterschied ist am Handgelenk deutlich
Neben dem Preis lohnt sich ein Blick auf das Gewicht. Die schwarze GAC-2500-1A wiegt nach Herstellerangaben nur 47 Gramm. Ihr Gehäuse misst 46,7 × 44,5 × 12,7 Millimeter.
Bei der GMC-2500-1A mit Metall-Lünette und Resin-Armband steigt das Gewicht auf 68 Gramm. Die GMC-2500D-1A mit Edelstahlarmband bringt dagegen 138 Gramm auf die Waage.
Das ist für den Alltag kein nebensächliches Detail. Wer eine leichte Uhr für lange Arbeitstage oder sportliche Aktivitäten sucht, dürfte mit der GAC-Ausführung besser bedient sein. Die Version mit Edelstahlarmband richtet sich eher an Käufer, die eine schwerere Uhr und eine ausgeprägtere Metalloptik bevorzugen.
Was die neuen G-SHOCK-Uhren technisch bieten
Unter dem analogen Zifferblatt steckt mehr Technik, als die reduzierte Gestaltung zunächst vermuten lässt. Beide Baureihen besitzen wichtige Alltagsfunktionen und die für G-SHOCK typische widerstandsfähige Konstruktion.
- Stoßfestigkeit: Die Gehäuse sind auf den Schutz des Uhrwerks gegen Erschütterungen ausgelegt.
- 20 bar Wasserdichtigkeit: Die Modelle sind auch für Aktivitäten im Wasser geeignet.
- Stoppuhr: Zeitmessung in Sekundenschritten mit einer Messkapazität von knapp 30 Minuten.
- Automatischer Kalender: Die Datumsfunktion berücksichtigt die unterschiedlichen Monatslängen und ist bis 2099 programmiert.
- LED-Beleuchtung: Das Zifferblatt lässt sich auch bei Dunkelheit ablesen.
- Mineralglas: Es schützt das Zifferblatt.
- Batteriebetrieb: Casio nennt eine ungefähre Laufzeit von zwei Jahren mit einer CR1025-Batterie.
Ein besonderes Detail ist die neue Datumsanzeige auf der 3-Uhr-Position. Das dreigeteilte Fenster zeigt je nach gewählter Funktion unterschiedliche Informationen. Beim Einstellen der Uhr hilft es beispielsweise bei der Eingabe von Jahr, Monat und Tag. Bei der Stoppuhr übernimmt es die Anzeige der gemessenen Minuten.
Damit nutzt Casio den begrenzten Platz auf dem Zifferblatt mehrfach, ohne ein klassisches digitales Display einzubauen.
Warum sich der Minutenzeiger nach einem Stoß kurz bewegen kann
Eine ungewöhnliche technische Lösung findet sich bei der Befestigung der Zeiger. Casio verwendet eine magnetische Haltevorrichtung, damit sich Erschütterungen nicht unmittelbar auf empfindliche Bauteile übertragen.
„Die empfindlichen Komponenten sind nicht direkt an der Welle befestigt, sondern werden durch Magnetkraft gehalten.“Casio, Produktbeschreibung der GAC-2500
Das hat eine Besonderheit: Nach einem starken Stoß kann der Minutenzeiger kurzzeitig etwas wackeln oder seine Position verändern. Laut Casio richtet er sich innerhalb weniger Minuten wieder korrekt aus. Ein solches Verhalten muss deshalb nicht auf eine beschädigte Uhr hinweisen.
Auch der kleine Sekundenzeiger besitzt eine spezielle Funktion. Er lässt sich bei Bedarf anhalten und später wieder aktivieren. Diese sogenannte Sleep-Funktion soll den Stromverbrauch reduzieren.
Welche G-SHOCK 2500 lohnt sich für wen?
Wer hauptsächlich die neue analoge Gestaltung attraktiv findet, muss nicht unbedingt zur teureren GMC-Serie greifen. Bereits die GAC-2500 für 129 Euro bietet die wesentlichen Funktionen, darunter die Multi-Mission-Date-Anzeige, Stoßfestigkeit, LED-Beleuchtung und Wasserdichtigkeit bis 20 bar.
Die GMC-2500 ist vor allem wegen ihrer Materialauswahl interessant. Die Versionen mit Resin-Armband bieten eine Metall-Lünette, ohne das Gewicht der Ausführungen mit Edelstahlarmband zu erreichen. Wer dagegen eine deutlich schwerere Uhr mit Metallband bevorzugt, findet in den D-Modellen für 319 Euro die passende Variante.
Allerdings sollte man von den neuen Modellen keine umfassende Smartwatch-Ausstattung erwarten. Der Schwerpunkt liegt auf einem analogen Zifferblatt, klassischen Uhrenfunktionen und dem stoßfesten G-SHOCK-Konzept. Auch eine Solarladung gehört nicht zu den angegebenen Eigenschaften: Casio setzt hier auf eine austauschbare Batterie.
Wo kann man die GAC-2500 und GMC-2500 ab 7. November kaufen?
Nach der offiziellen Ankündigung beginnt der Verkauf am Samstag, 7. November 2026. Interessenten können die Modelle über den Casio-Onlineshop für Deutschland sowie bei Uhrenhändlern suchen.
Da der Hersteller mehrere Farben und Armbandvarianten gleichzeitig einführt, lohnt es sich, nach der vollständigen Modellnummer zu suchen. So lassen sich beispielsweise die schwarze GAC-2500-1A und die ähnlich gestaltete, aber teurere GMC-2500-1A eindeutig unterscheiden.
Vor einer Bestellung sollte zudem die konkrete Lieferanzeige geprüft werden. Ein angekündigter Verkaufsstart bedeutet nicht zwangsläufig, dass jede Ausführung bei jedem Händler am selben Tag vorrätig ist.
Wer sich für weitere Uhren-Neuheiten interessiert, findet auch bei der WatchTime Düsseldorf 2026 spannende Modelle sowie Informationen zu Öffnungszeiten und Ticketpreisen.
