Prinzessin Märtha Louise und ihr Ehemann Durek Verrett haben in den USA eine umfangreiche Klage gegen mehrere Menschen aus Verretts früherem Umfeld eingereicht. Gemeinsam mit Verretts US-Unternehmen Ohana Productions LLC machen sie Forderungen von insgesamt mehr als 80 Millionen US-Dollar geltend. Wie die norwegische Zeitung VG nach Einsicht in die Gerichtsunterlagen berichtet, können sich einzelne Schadenersatzposten allerdings überschneiden, berichtet timestuff.de.
Die auf den 14. September 2026 datierte Klage wurde beim Superior Court des Los Angeles County eingereicht. Sie richtet sich gegen vier namentlich genannte Privatpersonen: eine frühere Partnerin Verretts, seine Halbschwester Demetria de La Nuit, einen ehemaligen Manager und Geschäftspartner sowie einen früheren Freund und Geschäftspartner. Zusätzlich werden zehn bislang nicht identifizierte Personen oder Akteure als weitere Beklagte aufgeführt.
Im Mittelpunkt stehen nach Darstellung der Kläger unter anderem Verleumdung und Verstöße gegen Verschwiegenheitsvereinbarungen. Märtha Louise und Verrett behaupten, die Beklagten hätten falsche und schädliche Aussagen verbreitet; zwei von ihnen sollen zudem gegen entsprechende Vertraulichkeitsvereinbarungen verstoßen haben. Dabei handelt es sich um Vorwürfe der Kläger, die bislang nicht gerichtlich festgestellt sind. Verretts Halbschwester wollte sich gegenüber VG nicht zu der Klage äußern, die übrigen drei namentlich genannten Beklagten konnte die Zeitung für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichen.
Die geltend gemachten Forderungen verteilen sich laut den Unterlagen auf mehr als 30 Millionen Dollar für Durek Verrett, mehr als 20 Millionen Dollar für Märtha Louise und mehr als 30 Millionen Dollar für Ohana Productions. Auch RTL berichtet unter Berufung auf die Klageschrift, dass sich diese Beträge teilweise überschneiden könnten. Die Kläger verlangen außerdem, dass die dafür vorgesehenen Streitpunkte von einer Jury entschieden werden; für Dezember ist in Los Angeles zunächst ein Planungstermin zur weiteren Verfahrensführung angesetzt.
Passend dazu sollten ASOS-Kunden auch den aktuellen Sicherheitsvorfall und mögliche Folgen für ihre Daten im Blick behalten.
