Die Horror-Legende Bruce Campbell hat erstmals öffentlich über eine ernsthafte Diagnose gesprochen – und ehrlich erklärt, wie stark sich dadurch seine nächsten Monate verändern werden, berichtet timestuff.de unter Berufung auf spiegel.de.
Eine Diagnose, die er direkt ausspricht
Der US-Schauspieler Bruce Campbell, der derzeit 67 Jahre alt ist, hat mitgeteilt, dass bei ihm Krebs festgestellt wurde. Seinen Worten zufolge handelt es sich um eine Form der Erkrankung, die sich behandeln lässt, aber nicht vollständig heilbar ist. Welche genaue Krebsart es ist, verriet er nicht und machte klar, dass er diese Details für sich behalten möchte. In seiner Botschaft an die Fans zeigte Campbell Emotionen und gab zu, dass die Nachricht auch für ihn selbst ein Schock gewesen sei.
Berufliche Pläne werden vorerst gebremst
Wegen der Behandlung ist Campbell gezwungen, sein Arbeitspensum vorübergehend zu reduzieren. Er kündigte bereits an, dass er geplante Auftritte bei Filmfestivals sowie Fan-Events im Sommer absagen wird. Für viele Fans ist das eine schmerzliche Veränderung – gerade die persönlichen Begegnungen waren über Jahre ein wichtiger Teil seines besonderen Kontakts mit dem Publikum.
Gleichzeitig machte der Schauspieler deutlich: Er verschwindet nicht für immer. Im Moment gibt es nur eine Priorität – die Gesundheit.
„Ich bleibe noch hier“ – und keine Bitte um Mitleid
In seinem Statement betonte Campbell, dass er starke Unterstützung in seinem Umfeld hat. Er beschrieb sich in seinem typischen Tonfall – rau, aber warm – als einen „abgehärteten Hund“, der damit rechnet, „noch eine Zeit lang hier zu sein“. Dabei zog er eine klare Grenze: Er brauche weder Mitleid noch Ratschläge.
Diese Haltung passt zu seinem Image: direkt, selbstironisch, ohne auf Emotionen zu drücken oder eine Show daraus zu machen.
Wie „Tanz der Teufel“ ihn zum Star machte
Internationale Bekanntheit erlangte Bruce Campbell durch den Film „Tanz der Teufel“ (1981), inszeniert von Sam Raimi (66). Die beiden kennen sich seit ihrer Jugend: Schon als Teenager drehte Campbell kurze Super-8-Clips, und aus dieser frühen Bekanntschaft entwickelte sich später eine lange kreative Zusammenarbeit.
Campbell kehrte in den Fortsetzungen ebenfalls zu dieser Welt zurück: „Tanz der Teufel II“ (1987) und „Armee der Finsternis“ (1992). Über die Jahre wurde er zur Ikone des B-Movie-Kinos – geschätzt für seine Treue zum Genre und seine unverwechselbare Ausstrahlung.
90er-Serien und Auftritte in großen Blockbustern
In den 1990er-Jahren machte Campbell auch im Fernsehen auf sich aufmerksam – als Autolycus, König der Diebe, in den Fantasy-Hitserien „Herkules“ und „Xena – Die Kriegerprinzessin“. Parallel dazu tauchte er immer wieder in Raimi-Projekten auf und war auch in massentauglicheren Produktionen zu sehen: mit kleinen Rollen in der „Spider-Man“-Trilogie sowie im Film „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“.
Von 2007 bis 2013 spielte Campbell außerdem in der Serie „Burn Notice“ und bekam dadurch eine neue Welle an Aufmerksamkeit. Zuletzt stand er wieder vor der Kamera für „Send Help“ – erneut unter der Regie von Sam Raimi.
Was für Fans jetzt wichtig ist
Die Krebs-Nachricht von Bruce Campbell kam ohne Ausschmückung, aber mit einer klaren Botschaft: Er wird behandelt und versucht, die Situation so gut wie möglich unter Kontrolle zu behalten. Die Absage der Sommer-Auftritte ist ein spürbarer Einschnitt – auch für die Fan-Event-Branche, denn Campbell galt dort stets als Publikumsmagnet.
Noch wichtiger ist jedoch etwas anderes: Er verabschiedet sich nicht von der Bühne und will nicht als jemand gesehen werden, den man bemitleiden muss. Er kündigt lediglich offen an, dass sein Zeitplan jetzt ein anderer ist – und offenbar für längere Zeit.
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