In Deutschland steht ein neuer „Dschungelkönig“ fest: Musiker Gil Ofarim hat die Staffel gewonnen, berichtet timestuff.de unter Berufung auf ok-magazin.de. Neben seiner Gage erhält er 100.000 Euro Preisgeld – und deutet an, dass ein Teil des Geldes an eine andere Person gehen könnte.
Ein Sieg, mit dem er selbst kaum gerechnet hat
Das TV-Format kürte am 8. Februar seinen Gewinner: Gil Ofarim (43) holte sich den Titel – trotz Kritik, vieler Schlagzeilen und sogar Boykott-Ankündigungen. Für manche kam das überraschend, doch Moderatorin Sonja Zietlow (57) lieferte eine entscheidende Einordnung. Ihren Angaben zufolge lag der Sänger seit Tag 1 der Votings konstant weit vorn und prägte die Staffel über weite Strecken sichtbar.
Ofarim selbst spricht offen darüber, wie unwirklich sich der Moment anfühlt. Bei der ersten digitalen Pressekonferenz mit RTL, an der auch OKmag.de teilnahm, wirkte er noch immer überwältigt von den Ereignissen der letzten Stunden. Er betonte, dass ihn die vergangenen 17 Tage emotional ausgelaugt hätten – und dass der Druck nicht erst im Camp begonnen habe, sondern ihn bereits Jahre zuvor begleitet habe.
„Jeden Morgen habe ich meine Koffer gepackt“ – 17 Tage am Limit
Ofarim beschreibt seinen Alltag im Camp so, als hätte er sich täglich verabschiedet. Er erzählt, dass er jeden Morgen seine Sachen zusammenpackte und sich innerlich auf das Aus vorbereitete, nur um anschließend zu hören, dass er bleiben dürfe. Dieses Muster habe sich immer wiederholt, die Anspannung dadurch kontinuierlich aufgebaut und jeden neuen Tag zur Prüfung gemacht.
Nach der Verkündung des Ergebnisses seien die Gefühle „wie eine Welle“ über ihn hinweggerollt. In seinen Worten klang weniger Triumph als Erleichterung – als hätte er eine lange Strecke durchgehalten, ohne zu wissen, ob sie gut endet. Gleichzeitig zeigte er sich ausgesprochen dankbar und machte deutlich, dass der Sieg für ihn kein Selbstläufer gewesen sei.
100.000 Euro Preisgeld – und eine „private“ Zusage
Neben der Gage, über die schon vor dem Start des Formats viel diskutiert wurde, bekommt Gil Ofarim nun offiziell 100.000 Euro Preisgeld. In der digitalen Runde mit RTL erklärte er, er habe diese Summe lange nicht als realen Faktor gesehen und sich vorab keine konkreten Pläne zurechtgelegt. Als die Frage nach der Verwendung des Geldes kam, blieb er vorsichtig und ging nicht ins Detail.
Allerdings fiel ein Satz, der sofort Aufmerksamkeit erzeugte: Es gebe jemanden, der noch Geld bekommen werde – und dem stehe es auch zu. Ofarim bat um Verständnis, dass es sich um eine private Angelegenheit handle, und nannte keinen Namen. Genau diese Zurückhaltung befeuerte jedoch Spekulationen über mögliche Zahlungen aus dem Preisgeld.
Geht es um 20.000 Euro für einen Hotelmitarbeiter?
In den Medien tauchte die Vermutung auf, dass Ofarims Aussage mit dem erwähnten Hotelmitarbeiter zusammenhängen könnte – und mit einer möglichen Entschädigung, die sein Anwalt Dr. Alexander Stevens zuvor öffentlich thematisiert hatte. Dabei stand ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 Euro im Raum. So konkret die Summe klingt: Der frisch gekrönte Dschungelkönig bestätigte diese Verbindung nicht.
Er wiederholte, dass das Thema privat bleibe, und vermied es, persönliche Fragen in die Siegeserzählung einzubauen. Das wirkt wie der Versuch, den TV-Erfolg von den konfliktreichen Geschichten zu trennen, die ihn lange in den Schlagzeilen begleitet haben. Gleichzeitig bleibt die Spannung bestehen – denn ein Hinweis ist da, eine klare Antwort aber nicht.
Neustart statt großer Ansagen – mit Blick auf Musik und Schauspiel
Nach dem Titel „Dschungelkönig“ spricht Gil Ofarim nicht von großen Deals, sondern von einem Neuanfang. Er räumt ein, dass er beruflich noch keine festen Schritte für die nächste Zeit festgezurrt habe. Vielmehr klingt bei ihm der Wunsch durch, wieder Stabilität zu finden und ohne Dauerlärm im Hintergrund neu zu starten.
Ganz loslassen will er die Bühne aber nicht. Neben der Musik kann er sich vorstellen, wieder stärker als Schauspieler zu arbeiten – sofern die passenden Projekte kommen. Die Aufmerksamkeit nach diesem Finale wird so schnell nicht abreißen, doch Ofarim scheint sie nun eher für einen sauberen Neustart nutzen zu wollen als für neue Schlagzeilen.
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