Während die neue Staffel von GNTM das Interesse der Zuschauer mit romantischen Storylines zwischen den Kandidaten weiter anheizt, hat eine Teilnehmerin nun öffentlich Zweifel an dem geäußert, was im Fernsehen gezeigt wurde, berichtet timestuff.de unter Berufung auf ok-magazin.de. Anna erklärte, dass ihre Annäherung an Yanneck deutlich übertrieben dargestellt worden sei und diese Erzählung eher für TV-Drama als für die tatsächliche Realität funktioniert habe.
Anna sagt, dass sie während der GNTM-Dreharbeiten einen Freund hatte
Die GNTM-Kandidatin Anna hat offen darüber gesprochen, wie die Produktion ihr Bildschirmbild an der Seite von Yanneck aufgebaut habe. Nach Angaben der 22-Jährigen war sie während der Zeit auf der Ranch in einer Beziehung, obwohl das in der ausgestrahlten TV-Version kaum zu sehen gewesen sei. Auf TikTok machte sie deutlich, dass diese Information für viele Zuschauer nur deshalb überraschend wirkte, weil sie im fertigen Schnitt schlicht nicht vorkam.
Anna ließ außerdem erkennen, dass ihre Beziehung am Set keineswegs ein Geheimnis gewesen sei. Ihren Aussagen zufolge habe sie in Interviews mehrfach über ihren Freund gesprochen, und auch Heidi Klum, die inzwischen 52 Jahre alt ist, habe sie mehrmals persönlich darauf angesprochen. Im finalen Schnitt seien diese Momente jedoch verschwunden, sodass das Publikum am Ende ein ganz anderes Bild bekommen habe.
Die Geschichte mit Yanneck wurde laut Anna gezielt für die Kameras verstärkt
Nach dem gemeinsamen intimen Paarshooting von Anna und Yanneck begann die Show, ihre gegenseitige Sympathie immer stärker in den Vordergrund zu rücken. In Interviews äußerten sich beide positiv übereinander, und genau daraus machte die Produktion beinahe eine fertige Lovestory bei GNTM. Jetzt stellt Anna jedoch klar, dass zwischen ihr und Yanneck „überhaupt nichts“ passiert sei und die romantische Wirkung auf dem Bildschirm künstlich verstärkt worden sei.
Sie verschweigt dabei nicht, dass sowohl sie selbst als auch Yanneck in gewisser Weise Teil dieser Storyline wurden. Gleichzeitig macht Anna deutlich, dass dieser Fokus vor allem für die Sendung nützlich gewesen sei und weniger dem echten Verlauf der Ereignisse entsprochen habe. Ihrer Meinung nach sei ziemlich schnell erkennbar gewesen, dass die Produktion sie beide sehr aktiv als mögliches Paar positionieren wollte, obwohl es außerhalb der TV-Erzählung kaum eine reale Grundlage dafür gegeben habe.
Annas Beziehung befand sich ohnehin schon in einer schwierigen Phase
Anna erklärte außerdem, dass ihre Beziehung schon vor der Reise nach Los Angeles in einer Krise gesteckt habe. Die Probleme hätten bereits vor der Abreise begonnen, doch für ein ruhiges und klärendes Gespräch habe damals die Zeit gefehlt. Deshalb habe die Situation nach außen vielleicht widersprüchlich wirken können, dennoch betont sie klar, dass die Trennung weder mit Yanneck noch mit einer dritten Person zusammengehangen habe.
Mit dieser Einordnung versucht die Kandidatin offenbar, Gerüchte rund um die ausgestrahlten Folgen einzuordnen und abzuschließen. Sie unterstrich ausdrücklich, dass sie nicht zu GNTM gegangen sei, um zu flirten oder eine TV-Romanze zu erleben, sondern in erster Linie wegen ihrer Modelkarriere. Diese Aussage wirkt wie direkte Kritik daran, dass Reality-Formate den Fokus manchmal vom eigentlichen Wettbewerb weg und hin zu emotionalen Nebengeschichten verschieben.
Kritik am Schnitt bei GNTM ist kein Einzelfall
Anna ist nicht die einzige Teilnehmerin, die mit der Darstellung ihrer Geschichte im Fernsehen unzufrieden war. Zuvor hatte bereits Antonia ähnliche Kritik geäußert und erklärt, dass ihre angebliche Romanze mit Louis in der Sendung viel intensiver dargestellt worden sei, als es in Wirklichkeit der Fall gewesen sei. Vor diesem Hintergrund erscheint Annas Kritik nicht wie ein einzelner emotionaler Ausbruch, sondern wie ein weiteres Zeichen dafür, dass Schnitt und Dramaturgie in dieser Staffel den Eindruck der Zuschauer stark beeinflussen können.
Solche Aussagen geben der Debatte rund um GNTM eine neue Richtung. Immer mehr Zuschauer sehen nicht nur die glänzende Oberfläche der Show, sondern auch den Widerspruch zwischen dem tatsächlichen Erleben der Kandidaten und der Art, wie ihre Geschichten für das Fernsehen aufbereitet werden. Genau deshalb gehen Annas Worte über die künstlich verstärkte Lovestory mit Yanneck längst über einen gewöhnlichen Kommentar hinter den Kulissen hinaus.
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