Das Warten ist vorbei: Apple hat das iPhone 17e offiziell präsentiert, das als Nachfolger des günstigeren iPhone 16e antritt. Schon zum Start setzt das Modell auf mehr Speicher und bringt mehrere Funktionen mit, die dem Vorgänger gefehlt haben, berichtet timestuff.de unter Berufung auf apple.com. Unterm Strich wirkt das wie ein deutliches Upgrade für die „Budget“-Reihe.
Mehr Speicher ab Werk und schnellere Verbindungen
Der auffälligste Punkt zuerst: Die Basisversion kommt direkt mit 256 GB Speicher – also doppelt so viel wie die Einstiegskonfiguration des iPhone 16e. Damit fällt die typische Frage weg, ob man gleich mehr Speicher kaufen muss oder später mit dem Minimum auskommen soll, besonders wenn das Smartphone mehrere Jahre genutzt wird. Beim Thema Konnektivität legt Apple ebenfalls nach: Im Inneren arbeitet das eigene Mobilfunkmodem C1X, das aus technischen Lösungen des iPhone Air übernommen wurde. Dadurch zielt das iPhone 17e auf schnellere und stabilere Verbindungen im Alltag.
MagSafe ist zurück, kabelloses Laden bis 15 Watt

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Unterstützung des MagSafe-Standards. Powerbanks, Wallets und anderes Zubehör haften jetzt wieder magnetisch auf der Rückseite – ohne Halterungen und ohne umständliche Kompromisse. Auch kabelloses Laden gehört selbstverständlich dazu und wird mit bis zu 15 Watt unterstützt. Das macht das tägliche Laden bequemer, egal ob zu Hause oder im Auto.
Nur eine Kamera, aber „zwei in einem“ mit 48 Megapixeln

Auf der Rückseite bleibt es bei einer Kameralinse – damit sind die Möglichkeiten im Vergleich zu teureren Modellen von Anfang an klar begrenzt. Apple nennt das System Fusion Camera und beschreibt es als Ansatz „zwei Kameras in einer“, der auf einem Hauptsensor mit 48 Megapixeln basiert. Gleichzeitig fehlen LiDAR sowie ein Ultraweitwinkel-Objektiv. Für dunklere Aufnahmesituationen ist jedoch ein integrierter LED-Blitz an Bord.
Frontkamera eher schlicht, Akku für bis zu 26 Stunden Video
Die Frontkamera löst mit 12 Megapixeln auf – innerhalb der aktuellen iPhone-Reihe ist das der niedrigste Wert. Für Videotelefonie und Selfies reicht das, wer aber an besonders detailreiche Frontaufnahmen gewöhnt ist, könnte den Unterschied bemerken. Beim Akku nennt Apple bis zu 26 Stunden Videowiedergabe. Zum Vergleich: Beim weiterhin erhältlichen iPhone 17 stehen 30 Stunden im Datenblatt, das „e“-Modell liegt also etwas darunter.
Action Button ja, Kamerasteuerung nein
An der Seite des Aluminiumrahmens sitzt eine programmierbare Action-Taste, die sich für verschiedene Funktionen konfigurieren lässt. Das ist praktisch, wenn man bestimmte Aktionen schnell per Knopfdruck starten möchte. Ein Feature aus der Pro-Reihe fehlt allerdings: eine separate Kamerasteuerung gibt es beim iPhone 17e nicht. Genau diese Mischung zeigt das Ziel der Reihe: möglichst viel Alltagstauglichkeit ohne Premium-Extras.
Display ohne ProMotion und Dynamic Island, dafür robust geschützt

Auch beim Display gibt es Einschnitte: Es bleibt bei 60 Hz, ohne variable Bildwiederholrate ProMotion und ohne Always-on-Modus. Auf dem 6,1-Zoll-Display fehlt zudem die Dynamic Island, wodurch die Oberfläche schlichter ausfällt als bei den höher positionierten Modellen. Beim Schutz spart Apple dagegen nicht: Das iPhone 17e nutzt Ceramic Shield 2. Dazu kommt die Zertifizierung IP68, also ausgewiesener Schutz gegen Staub und Wasser.
Preis, Farben und Vorbestellung
Ausgeliefert wird das iPhone 17e ab Werk mit iOS 26 und erscheint in drei Farben: Schwarz, Weiß und Hellrosa. Die Vorbestellungen starten am 4. März. In Deutschland kostet das iPhone 17e in der Variante mit 256 GB Speicher 699 Euro. Genau diese Konfiguration ist die Basisversion – und dürfte für viele ein entscheidender Punkt bei der Kaufentscheidung sein.
Während das iPhone 17e gerade die Tech-News dominiert, lohnt sich auch ein Blick auf unseren Artikel zu Pokémon Gen 10 und der Frage, wie die neue Edition heißt und welche Starter schon bekannt sind.
