Die 19. Staffel von „Let’s Dance“ beginnt am 27. Februar – und die Show legt sofort im hohen Tempo los, berichtet timestuff.de unter Berufung auf saarbruecker-zeitung.de. In der Auftaktfolge stehen Gruppentänze auf dem Programm, und damit wird auch endlich klar, wer später mit wem als Tanzpaar antritt.
Warum die erste Show wichtiger ist, als viele denken
Bei „Let’s Dance“ sind Team-Auftritte nicht nur ein hübscher Einstieg für Stimmung und Showglanz. Gerade in den Gruppentänzen zeigt sich zum ersten Mal, wer Musik und Choreografie schnell verinnerlicht und wer noch ein paar Minuten braucht, um in den Takt zu kommen. Man erkennt früh, wer bereits Bühnenpräsenz und Körperspannung mitbringt – und bei wem Nervosität oder Unsicherheit noch sichtbar sind.
Außerdem löst die erste Sendung die wichtigste Frage zum Start: Wer tanzt mit wem? Weder Profis noch Promis haben Einfluss darauf, wer ihnen als Partner zugeteilt wird, denn die Einteilung kommt direkt aus der Produktion. Für die Teilnehmenden heißt das: Regeln akzeptieren, sich schnell aufeinander einstellen und als Duo funktionieren. Für neue Zuschauer ist es ebenfalls ideal, weil die Gruppentänze einen schnellen Überblick geben – viele Namen, klare Stile und ein guter Vorgeschmack darauf, wie vielfältig die Staffel wird.
Teams und Stile: Das ist zum Staffelstart geplant
Die Show hat auf Instagram bereits gezeigt, welche Gruppen und Tanzrichtungen in der ersten Folge zu sehen sind. Zum Start mischen sich lateinamerikanische Energie, Swing-Charme und klassische Ballroom-Linien, sodass es direkt etwas zu vergleichen gibt. Für die Kandidatinnen und Kandidaten ist das auch die erste echte Probe auf Teamgefühl, weil man sich in einer Gruppe nicht verstecken kann. Jede kleine Unsicherheit fällt genauso auf wie jede starke Szene.
Team Cha Cha Cha
Cha Cha Cha ist ein klassischer Auftakt-Tanz, weil er sofort Stimmung macht: rhythmisch, verspielt und mit klaren Akzenten. Hier entscheidet das Timing, aber genauso zählt Ausstrahlung, denn es reicht nicht, die Schritte nur „abzuspulen“. Wer überzeugt, verkauft die Choreografie mit Selbstbewusstsein – und genau das trennt oft früh die sicheren Bühnenmenschen von denen, die sich noch finden müssen.
In der ersten Show tanzen im Team Cha Cha Cha: Betty Taube, Vanessa Borck, Nadja Banaissa, Alexandru Ionel, Malika Dzumaev, Evgeny Vinokurov. Unterschiedliche Temperamente können hier entweder einen starken, synchronen Moment erzeugen oder kleine Brüche im Rhythmus sichtbar machen. Und genau solche Details nehmen Zuschauer besonders schnell wahr.
Team Charleston
Charleston ist Tempo plus Showeffekt, und er lebt von Energie auf Anschlag. Der Tanz steckt voller kleiner Details, Humor und dieser lockeren Art, die so wirken soll, als käme alles spontan. In Wahrheit muss aber jede Bewegung sitzen, sonst verliert der Charleston sofort seinen Charme.
Im Team Charleston stehen in der Auftaktfolge: Gustav Schäfer, Milano, Simon Gosejohann, Marta Arndt, Anastasia Maruster, Vicotoria Sauerwald. Für diese Gruppe wird entscheidend sein, einen gemeinsamen Drive zu finden, denn Charleston ist nicht zum „schön stehen“, sondern zum Vollgas geben. Oft sieht man hier besonders schnell, wer körperlich bereit für den Staffel-Marathon ist.
Team Wiener Walzer
Der Wiener Walzer bringt klassische Eleganz und Glamour auf die Bühne, ist technisch aber anspruchsvoller, als er aussieht. Die ständigen Drehungen verlangen stabile Haltung, Kontrolle im Oberkörper und einen gemeinsamen Fluss als Paar. Wenn das nicht passt, wirkt es nicht wie Schweben, sondern eher wie ein Kampf um das Gleichgewicht.
Im Team Wiener Walzer tanzen zum Start: Ross Antony, Willi Whey, Jan Kittmann, Ekaterina Leonova, Mariia Maksina, Patricija Ionel. Hier hängt viel davon ab, wie schnell sich alle auf ein gemeinsames Tempo und eine saubere Linie einigen. Wenn das gelingt, kann der Auftritt sehr leicht und hochwertig aussehen – selbst wenn dahinter harte Technik steckt.
Team Tango
Beim Tango geht es um Spannung, klare Linien und Kontrolle – Zufall hat hier keinen Platz. Er ist ein Tanz mit Charakter: markant, präzise, oft mit Stopps und starker Dynamik. Wer Tango tanzt, braucht Präsenz, aber auch das Gefühl für Dosierung, damit es intensiv wirkt, ohne in übertriebenes Theater abzurutschen.
Im Team Tango tanzen: Sonya Kraus, Bianca Heinicke, Esther Schweins, Valentin Lusin, Zsolt Cseke, Vadim Garbuzov. In solchen Nummern zählt nicht nur die Technik, sondern auch das Auftreten, weil Tango sofort „leer“ wirkt, wenn die innere Spannung fehlt. Genau deshalb kann dieser Auftritt einer der stärksten Momente der Premiere werden.
Team Jive
Jive ist der Tanz für alle, die einen Motor im Körper haben: schnell, federnd und extrem kraftraubend. Hier sieht man oft direkt, wer locker bleibt und trotzdem Kontrolle hält – und wer zwar alles gibt, aber dabei Luft und Präzision verliert. Für die Show ist beides unterhaltsam, weil Jive entweder wie ein cooler Rausch wirkt oder wie ein witziger Kampf gegen den eigenen Puls.
Im Team Jive tanzen zum Staffelstart: Anna-Carina Woitschak, Joel Mattli, Massimo Sinató, Kathrin Menzinger. Die Herausforderung liegt darin, Tempo und Synchronität zusammenzubringen, denn Jive verzeiht keine Unordnung im Rhythmus. Wenn sie aber denselben Puls treffen, kann das ein richtig lauter Moment der ersten Sendung werden.
Und trotzdem gilt: Live bleibt Live

Gruppentänze geben einen ersten Eindruck, wer Potenzial hat und wer wahrscheinlich härter kämpfen muss. Aber „Let’s Dance“ ist eine Live-Show, und dort wird jede Woche neu entschieden, ohne sichere Vorhersage. Krankheiten, Verletzungen oder schlicht Nervosität können selbst Favoriten aus dem Tritt bringen. Genau das macht den Wettbewerb so unberechenbar – und für viele Zuschauer auch so spannend.
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