Noch bevor die sechste Live-Show von „Let’s Dance“ ausgestrahlt wird, sorgt sie bereits für heftige Diskussionen, berichtet timestuff.de unter Berufung auf ok-magazin.de. RTL stellt den Abend ganz ins Zeichen von Michael Jackson, doch nach der Veröffentlichung der Tänze und Songs kippt die Stimmung in den sozialen Netzwerken. Viele Zuschauer finden, dass die Auswahl der Tänze zu wenig Abwechslung bietet.
Michael Jackson steht im Mittelpunkt der sechsten Live-Show
Für Show 6 setzt „Let’s Dance“ diesmal auf ein klares musikalisches Konzept. Der gesamte Abend ist Michael Jackson gewidmet, einem der größten Popstars der Musikgeschichte. Seine Songs sollen die Bühne prägen und den verbliebenen Paaren den passenden Soundtrack für einen besonderen Themenabend liefern.
Die Erwartungshaltung war entsprechend hoch. Bei Titeln wie „Black or White“, „Beat It“ oder „Smooth Criminal“ rechnen viele Fans automatisch mit Tempo, Energie und spektakulären Momenten auf dem Parkett. Genau deshalb fiel die erste Reaktion auf die Song- und Tanzverteilung so deutlich aus.
Diese Paare und Songs sind in Show 6 dabei

In der sechsten Ausgabe treten die verbliebenen Promi-Paare mit sehr bekannten Michael-Jackson-Songs an. Für einige ist das die Chance auf einen starken Auftritt, für andere könnte die Choreografie zur echten Herausforderung werden. Schon die Bekanntgabe der Paarungen löste intensive Debatten aus.
- Anna-Carina Woitschack & Evgeny Vinokurov – Tango zu „Beat It“
- Bianca Heinicke & Zsolt Sándor Cseke – Contemporary zu „Earth Song“
- Gustav Schäfer & Anastasia Maruster – Tango zu „Smooth Criminal“
- Jan Kittmann & Kathrin Menzinger – Contemporary zu „Man in the Mirror“
- Joel Mattli & Malika Dzumaev – Cha Cha Cha zu „Don’t Stop ’Til You Get Enough“
- Milano & Marta Arndt – Cha Cha Cha zu „Black or White“
- Nadja Benaissa & Vadim Garbuzov – Rumba zu „I Just Can’t Stop Loving You“
- Ross Antony & Mariia Maksina – Rumba zu „Human Nature“
- Willi Banner & Patricija Ionel – Rumba zu „Liberian Girl“
Auf den ersten Blick liest sich diese Liste prominent und wirkungsvoll. Es gibt starke Songs, bekannte Namen und durchaus unterschiedliche Stimmungen. Der Hauptkritikpunkt der Fans richtet sich allerdings nicht gegen die Musik, sondern gegen die Verteilung der Tanzstile.
Vor allem die vielen Rumbas sorgen für Ärger
Besonders stark fällt die Kritik an der Entscheidung aus, in einer einzigen Show gleich drei Rumbas zu zeigen. Für viele Zuschauer ist das zu viel, gerade bei einem Michael-Jackson-Special, von dem man sich eher mehr Dynamik und Tempo versprochen hatte. In den Kommentaren auf Instagram wurde diese Verteilung offen kritisiert.
Dort tauchten Reaktionen wie „3 Mal Rumba in einer Show“ oder „Ich finde es recht einseitig“ auf. Die Fans stören sich daran, dass ein Themenabend mit einem so kraftvollen musikalischen Profil am Ende choreografisch weniger abwechslungsreich wirken könnte als erhofft. Statt Vielfalt sehen viele vor allem Wiederholungen.
Auch die Verteilung der Chancen wird infrage gestellt
Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die Anzahl der Rumbas, sondern auch gegen die Frage, wer diese Tänze bekommen hat. Einige Zuschauer wiesen darauf hin, dass die Rumba oft als besonders anspruchsvoll gilt und bei der Jury nicht selten eher zurückhaltend bewertet wird. Dadurch entstand schnell der Eindruck, dass nicht alle Paare mit denselben Voraussetzungen in diese Show gehen.
Vor allem bei Ross Antony und Willi Banner wurde in den Kommentaren darüber diskutiert, ob die Aufgabenverteilung wirklich glücklich gelöst wurde. Aus Sicht mancher Fans wirkt das Ganze deshalb nicht nur eintönig, sondern auch nur bedingt fair. Genau dieser Punkt heizt die Debatte zusätzlich an.
Fans hätten sich mehr Tempo und mehr Abwechslung gewünscht
Viele Zuschauer hatten bei einem Michael-Jackson-Abend sofort andere Bilder im Kopf. Sie dachten an schnellere Rhythmen, stärkere Kontraste zwischen den Paaren und mehr Tänze, die den Energielevel der Songs direkter aufnehmen. Deshalb wurde in den sozialen Netzwerken mehrfach der Wunsch nach einem Jive oder allgemein nach mehr dynamischen Nummern geäußert.
Hinzu kommt, dass nicht nur die Rumba mehrfach vorkommt. Auch Contemporary ist in Show 6 gleich zweimal vertreten, was bei einigen Fans ebenfalls für Unverständnis sorgt. Die häufigste Kritik lässt sich am Ende auf einen einfachen Punkt reduzieren: Ein so großes Musik-Special hätte aus Sicht vieler Zuschauer auch tänzerisch breiter aufgestellt sein müssen.
Warum die Reaktionen für „Let’s Dance“ nicht unwichtig sind
Trotz des Unmuts vor der Ausstrahlung ist noch offen, wie der Abend tatsächlich wirken wird. Gerade bei „Let’s Dance“ kann eine starke Performance die Stimmung schnell drehen. Gute Choreografien, klare Emotionen und überzeugende Auftritte reichen oft aus, um Kritik im Nachhinein deutlich abzuschwächen.
Trotzdem zeigt die Debatte schon jetzt, wie genau das Publikum auf die Produktion schaut. Es geht den Fans längst nicht nur darum, wer gut tanzt, sondern auch darum, wie interessant und ausgewogen die Aufgaben verteilt werden. Genau deshalb dürfte Show 6 besonders aufmerksam verfolgt werden.
Jetzt muss das Michael-Jackson-Special auf dem Parkett überzeugen
Für RTL und die verbliebenen Paare steht damit mehr auf dem Spiel als nur ein weiterer Themenabend. Wenn die Performances stark ausfallen, könnte der Streit um die Tanzverteilung schnell in den Hintergrund rücken. Sollte die mangelnde Abwechslung im Live-Abend jedoch tatsächlich spürbar werden, dürfte die Kritik in der kommenden Woche noch lauter werden.
Die zentrale Frage bleibt damit offen: Kann das Michael-Jackson-Special die hohen Erwartungen trotz der Fan-Kritik erfüllen? Die Antwort gibt am Ende nicht die Songliste, sondern allein das, was auf dem Parkett zu sehen sein wird.
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