Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, kehrt die französische Netflix-Serie „Lupin“ mit Omar Sy zurück. Das Nachrichten- und Informationsportal timestuff.de fasst die wichtigsten Fakten zum Comeback zusammen: Teil 4 umfasst acht neue Folgen, die Netflix am selben Tag veröffentlicht. Für Assane Diop beginnt damit ein weiteres gefährliches Kapitel – obwohl er eigentlich mit seinem Leben als Meisterdieb abgeschlossen hat.
Auf die Fortsetzung mussten Fans lange warten. Teil 3 erschien im Oktober 2023 und ließ eine entscheidende Frage offen: Wie soll Assane seine Familie wiedersehen, nachdem er sich freiwillig der Polizei gestellt hat? Die neuen Episoden greifen diesen Konflikt auf, führen die Geschichte jedoch in eine unerwartete Richtung.
Wann startet Lupin Teil 4 auf Netflix?
Der Veröffentlichungstermin steht fest. Netflix bestätigte den 23. Oktober 2026 bereits in einer offiziellen Ankündigung vom 14. September. Auch der deutsche Streamingkalender von Filmdienst führt die Fortsetzung für diesen Freitag auf.
Anders als bei Serien, deren Episoden wöchentlich erscheinen, müssen Zuschauer bei „Lupin“ nicht auf die nächste Folge warten. Alle acht Episoden von Teil 4 werden gleichzeitig veröffentlicht. Damit lässt sich die gesamte neue Geschichte direkt am Startwochenende ansehen.
- Netflix-Start: Freitag, 23. Oktober 2026
- Anzahl der Folgen: acht
- Veröffentlichung: alle Episoden am selben Tag
- Hauptdarsteller: Omar Sy als Assane Diop
- Streaminganbieter: Netflix
Eine gesonderte Startuhrzeit für Deutschland nennt Netflix in seiner Ankündigung nicht. Der Veröffentlichungstag selbst ist dagegen offiziell bestätigt.
Neue Handlung: Ein Unbekannter stiehlt im Namen von Lupin
Die vierte Geschichte setzt innerhalb der Serienhandlung vier Jahre nach den Ereignissen des dritten Teils ein. Assane Diop sitzt weiterhin im Gefängnis. Er hat beschlossen, seine Strafe zu verbüßen und ein Versprechen gegenüber seinem Sohn einzuhalten: Eines Tages möchte er mit seiner Familie in den Senegal reisen.
Doch außerhalb der Gefängnismauern geschieht etwas, das seine Pläne zunichtemacht. Ein Unbekannter kündigt unter dem Namen „Lupin“ mehrere gleichzeitige Einbrüche in Museen an. Obwohl die Sicherheitsmaßnahmen verschärft werden, gelingen die Diebstähle.
Für Assane wird die Situation besonders brisant, als die Ermittlungen plötzlich auf ihn selbst hindeuten. Eine Überwachungskamera zeigt ihn offenbar bei einem der Raubzüge. Bei diesem Einsatz wird zudem die Ermittlerin Sofia Belkacem schwer verletzt.
Assane bestreitet, für die Taten verantwortlich zu sein. Um den Nachahmer zu entlarven und seine Unschuld zu beweisen, muss er allerdings aus dem Gefängnis entkommen.
Die entscheidende Frage lautet diesmal nicht, wie Assane einen spektakulären Diebstahl begeht, sondern wie er beweisen kann, dass ein anderer seine Identität benutzt.
Dieser Perspektivwechsel macht die Fortsetzung interessant. Die bisherigen Geschichten lebten davon, dass Assane seine Gegner mit Verkleidungen, Täuschungsmanövern und sorgfältig vorbereiteten Plänen überlistete. Nun werden genau diese Fähigkeiten gegen ihn eingesetzt.
Wie eng die neue Bedrohung mit seiner Vergangenheit verbunden ist, wird sich erst in den kommenden Episoden zeigen. Die bislang veröffentlichten Informationen stammen aus der offiziellen Netflix-Handlungsbeschreibung.
Was geschah am Ende von Lupin Teil 3?

Achtung, Spoiler zu Teil 3: Wer die bisherigen Folgen noch nicht gesehen hat, sollte diesen Abschnitt überspringen.
Assane hatte in der dritten Geschichte nicht nur die berühmte Schwarze Perle gestohlen, sondern auch seinen eigenen Tod vorgetäuscht. Mit diesem Plan wollte er die öffentliche Aufmerksamkeit von sich und seiner Familie ablenken.
Gleichzeitig wurde seine Mutter Mariama in eine gefährliche Auseinandersetzung verwickelt. Assane gelang es schließlich, sie zu retten. Trotzdem blieb ein grundlegendes Problem bestehen: Seine Angehörigen konnten kein ruhiges Leben führen, solange er ständig auf der Flucht war.
Deshalb stellte er sich freiwillig der Polizei. Im Gegenzug wollte er unter anderem erreichen, dass sein Freund Benjamin freikommt und er seine Entscheidung Claire erklären kann.
Der letzte Teil endete mit Assane im Gefängnis. Dort deutete sich bereits eine unangenehme Begegnung mit seinem früheren Widersacher Hubert Pellegrini an. Eine ausführliche Zusammenfassung des Finales ist auch auf Netflix Tudum verfügbar.
Teil 4 beginnt somit nicht mit einem unbeschwerten Neuanfang. Assane hat seine Freiheit geopfert, um seine Familie zu schützen – und sieht sich nun mit Anschuldigungen konfrontiert, die ihn erneut zum meistgesuchten Mann Frankreichs machen könnten.
Welche Schauspieler sind in Lupin Teil 4 dabei?
Omar Sy übernimmt erneut die Hauptrolle. Sein Assane Diop ist keine direkte Verfilmung des literarischen Arsène Lupin, sondern ein moderner Meisterdieb, der sich an den Geschichten von Maurice Leblanc orientiert.
Netflix hat für Teil 4 unter anderem folgende Darsteller bestätigt:
- Omar Sy – Assane Diop
- Ludivine Sagnier – Claire, Assanes frühere Partnerin
- Antoine Gouy – Benjamin, Assanes langjähriger Freund
- Soufiane Guerrab – Ermittler Youssef Guédira
- Shirine Boutella – Ermittlerin Sofia Belkacem
- Théo Christine – Teil der Besetzung der Fortsetzung
- Laïka Blanc-Francard – ebenfalls für Teil 4 bestätigt
Hinter der Serie steht weiterhin George Kay, der das Format gemeinsam mit François Uzan entwickelte. Produziert wird „Lupin“ von Gaumont in Zusammenarbeit mit Carrousel Studios.
Omar Sy selbst zeigt weiterhin große Begeisterung für seine Rolle. Gegenüber Netflix beschrieb er seine Arbeit an der Serie mit den Worten:
„Ich sage oft, dass Lupin ein außergewöhnliches Spielzeug ist. Ich habe jedes Mal große Freude daran.“Omar Sy gegenüber Netflix Tudum, aus dem Englischen übersetzt
Wo gibt es den Trailer zu Lupin Teil 4?
Der offizielle Trailer ist bereits veröffentlicht. Er kann auf der deutschen Netflix-Seite zu „Lupin“ angesehen werden. Dort sind auch die ersten drei Teile der Serie verfügbar.
Wer vor dem 23. Oktober noch einmal in die Geschichte einsteigen möchte, findet auf Netflix außerdem einen Rückblick auf die ersten beiden Teile. Besonders wichtig für die Fortsetzung sind allerdings die letzten Ereignisse von Teil 3, weil Assanes Entscheidung, sich der Polizei zu stellen, den Ausgangspunkt der neuen Handlung bildet.
Die deutsche Netflix-Seite bietet für die bisherigen Teile unter anderem deutsche Synchronisation und deutsche Untertitel an. Die verfügbaren Sprachfassungen lassen sich direkt beim jeweiligen Titel überprüfen.
Warum Teil 4 für Lupin-Fans besonders spannend werden könnte
Seit dem Serienstart 2021 gehört die Figur Assane Diop zu den bekanntesten französischen Netflix-Charakteren. Das Besondere an „Lupin“ liegt weniger in den Diebstählen selbst als in der Art, wie Assane Situationen kontrolliert, Erwartungen ausnutzt und seine Gegner in die Irre führt.
In Teil 4 droht ihm die Kontrolle über seine eigene Geschichte zu entgleiten. Jemand verwendet seinen Namen, seine Methoden und offenbar sogar sein Aussehen, um Verbrechen zu begehen. Damit wird Assanes größte Stärke zu seiner Schwachstelle.
Wer bislang glaubte, Assane Diop sei immer derjenige, der die Täuschung durchschaut, bekommt ab dem 23. Oktober möglicherweise eine andere Seite des Meisterdiebs zu sehen.
Ob die neue Geschichte diesen Ansatz überzeugend umsetzt, lässt sich vor der Veröffentlichung nicht beurteilen. Sicher ist jedoch: Mit acht gleichzeitig erscheinenden Folgen, einem unbekannten Nachahmer und der Rückkehr vertrauter Figuren bekommt die Serie genügend Raum für eine neue Geschichte.
Am 23. Oktober 2026 wird sich zeigen, wer tatsächlich hinter den Museumsdiebstählen steckt – und ob Assane Diop seinem alten Leben als Lupin jemals entkommen kann.
Auch abseits von Netflix gibt es spannende TV-Unterhaltung, denn am 19. Oktober steigt das Finale von „Promi Big Brother 2026“ – alle Infos zu den fünf Finalisten, der Sendezeit und dem Voting.
