Stand: 11. Juli 2026. Einlasszeiten, Verkehrsführung und einzelne Regeln können veranstaltungsbezogen angepasst werden.
Die erste große Bewährungsprobe ist vorbei: Am 10. Juli wurde der neue Open Air Park Düsseldorf mit System of a Down, Queens of the Stone Age und Acid Bath eröffnet. Rund 80.000 Fans kamen auf das Gelände am Messeparkplatz P1 – und bekamen nicht nur ein spektakuläres Konzert, sondern teilweise auch lange Staus, überlastete Mobilfunknetze und Probleme beim Abruf digitaler Parktickets zu spüren, berichtet timestuff.de.
Schon am kommenden Wochenende stehen die nächsten Großveranstaltungen an. Am 18. Juli treten OneRepublic mit Jessie J auf, am 19. Juli folgen Pitbull und Lil Jon. Für Besucher ist deshalb entscheidend, die Anreise nicht erst am Veranstaltungstag spontan zu planen. Die offiziellen Informationen des Open Air Park Düsseldorf zeigen, welche Verkehrswege, Parkflächen und Einlassregeln vorgesehen sind.
Was Fans aus der Premiere lernen können

Ein aktueller Bericht von EXPRESS beschreibt kilometerlange Staus rund um das Messegelände. Zusätzlich war das Mobilfunknetz zeitweise überlastet. Einige Besucher konnten dadurch ihre digitalen Parktickets nicht rechtzeitig laden.
Das wichtigste Dokument des Konzerttages sollte deshalb nicht nur in einer App liegen, die ohne stabile Internetverbindung möglicherweise nicht lädt.
- Tickets und Buchungsbestätigungen vor der Abfahrt herunterladen.
- Dokumente nach Möglichkeit in der Wallet oder als offline verfügbare PDF speichern.
- Die über Event Mobility empfohlene Route verwenden und nicht ausschließlich dem normalen Navigationsgerät folgen.
- Deutlich vor dem angekündigten Programmbeginn anreisen.
- Für die Abreise dieselbe farblich markierte Route nutzen wie bei der Ankunft.
- Einen festen Treffpunkt vereinbaren, falls das Mobilfunknetz erneut überlastet ist.
Der größte Zeitgewinn entsteht beim Open Air Park nicht am Eingang, sondern durch eine vorbereitete Anreise.
Open Air Park Düsseldorf: Welche Anreise ist am sinnvollsten?
Der Open Air Park befindet sich auf dem Messeparkplatz P1 in Düsseldorf-Stockum, in unmittelbarer Nähe der Merkur Spiel-Arena. Die Stadt und der Betreiber empfehlen grundsätzlich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer mit dem Auto kommt, benötigt zwingend ein vorab gebuchtes Parkticket.
| Anreiseart | Wichtige Verbindung | Darauf müssen Besucher achten |
|---|---|---|
| U-Bahn | U78 bis „MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord“ | Vom Bahnhof dem ausgeschilderten Fußweg und der zugewiesenen Farbrichtung folgen. |
| Auto | Parkflächen über Event Mobility buchen | Ohne vorab gebuchtes Parkticket ist keine Zufahrt zu den offiziellen Veranstaltungsparkplätzen möglich. |
| Park-and-Shuttle | Je nach Veranstaltung ab PSD BANK DOME oder Theodorstraße | Shuttle und Parkplatz müssen vorher gebucht werden. Der Shuttle ist im entsprechenden Parkticket enthalten. |
| Fahrrad oder E-Scooter | Abstellflächen am Lohauser Deich und am Rheinbad | Von dort sind es nach Angaben der Stadt ungefähr zehn Minuten zu Fuß. |
| Taxi und Kiss-and-Ride | Ausgewiesene Transferpunkte | Nicht an beliebigen Straßen rund um das Gelände aussteigen lassen, sondern der offiziellen Beschilderung folgen. |

Anreise mit der U78
Die wichtigste ÖPNV-Verbindung führt mit der Linie U78 zur Haltestelle „MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord“. Von dort ist der Fußweg zum Gelände ausgeschildert. Bei der Abreise soll die Taktung der U78 erhöht werden. Nach Angaben des Betreibers fahren Bahnen und Shuttlebusse so lange, bis die Besucher das Gelände verlassen haben.
Beim im Konzertticket enthaltenen Nahverkehr gibt es allerdings einen wichtigen Unterschied. Laut den offiziellen FAQ gilt bei Ticketmaster die Buchungsbestätigung als Nachweis für die ÖPNV-Nutzung. Bei Eventim muss das kostenlose Nahverkehrsticket gesondert aktiviert oder gebucht werden. Die notwendigen Informationen sollen Ticketinhaber per E-Mail erhalten.
Praktischer Tipp: Nicht nur das Konzertticket prüfen, sondern auch kontrollieren, ob ein separates VRR-Ticket benötigt wird.
Mit dem Auto nur mit reserviertem Parkplatz
Autofahrer müssen ihre Anreise über die Plattform Event Mobility planen. Das System berücksichtigt den Ausgangsort, verfügbare Parkflächen, Shuttle-Angebote und die für das jeweilige Konzert vorgesehene Verkehrsführung.
- Ein reguläres Parkticket kostet laut Betreiber derzeit 15 Euro.
- Das Ticket muss vor der Anreise online gebucht werden.
- Ohne Reservierung ist das Parken auf den Veranstaltungsflächen nicht möglich.
- Das Parken in den umliegenden Wohngebieten ist untersagt.
- Je nach Veranstaltung können externe Parkflächen mit Shuttle-Verbindung angeboten werden.
Die Erfahrungen der Premiere zeigen, dass auch ein gültiges Parkticket keine staufreie Anreise garantiert. Wer mit dem Auto kommt, sollte deshalb einen großzügigen Zeitpuffer einplanen und das Parkticket bereits vor Fahrtbeginn offline öffnen.
Einlass, Taschen und verbotene Gegenstände
Die Hausordnung des Open Air Park Düsseldorf erlaubt intensive Taschen- und Personenkontrollen. Taschen und Rucksäcke dürfen grundsätzlich nicht größer als das Format DIN A4 sein. Der Veranstalter kann bei einzelnen Konzerten auch ein vollständiges Taschenverbot aussprechen.
Besonders wichtig: Auf dem Gelände gibt es aktuell keine Schließfächer und keine Garderobe. Eine zu große Tasche kann deshalb nicht einfach vor Ort abgegeben werden.
Diese Dinge sollten zu Hause bleiben
- Taschen und Rucksäcke über DIN A4
- Waffen, gefährliche Gegenstände und Pyrotechnik
- Glasbehälter und andere zerbrechliche Materialien
- Stühle, Hocker, Koffer und andere sperrige Gegenstände
- Laserpointer und Selfie-Sticks
- professionelle Foto-, Video- und Tonaufnahmetechnik
- große Transparente, Plakate und nicht erlaubte Fahnenstangen
- eigene Speisen und Getränke, sofern der Veranstalter keine Ausnahme veröffentlicht
- Drogen und gefährliche Sprays
Bei der System-of-a-Down-Premiere waren unter anderem weiche PET-Flaschen ohne Deckel, faltbare Trinkflaschen und Tetrapaks bis 0,5 Liter zugelassen. Diese Ausnahme muss jedoch nicht automatisch für OneRepublic oder Pitbull gelten. Maßgeblich sind immer die aktuellen Hinweise auf der jeweiligen Veranstaltungsseite.
Ein Wiedereinlass ist nach dem Verlassen des Geländes in der Regel nicht möglich. Besucher sollten deshalb vor dem Ausgang genau prüfen, ob sie das Konzert wirklich endgültig verlassen möchten.
So ist das Gelände aufgebaut
Der genaue Blockplan kann sich abhängig von Bühne, Produktion und Ticketkategorien verändern. Typischerweise gliedert sich das Gelände in einen Golden Circle unmittelbar vor der Bühne, allgemeine Stehplatzbereiche, Tribünen und einen separaten Comfort-Bereich.

Toiletten, Getränkestände, Gastronomie, Merchandise und Sanitätsstationen verteilen sich auf mehrere Bereiche rund um die Publikumsflächen. Separate Eingänge können unter anderem für Comfort-Tickets, VIP-Gäste und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eingerichtet werden.
Der Open Air Park ist grundsätzlich barrierefrei zugänglich. Es gibt barrierefreie Sanitäranlagen und veranstaltungsbezogene Rollstuhlbereiche. Personen mit blauem EU-Parkausweis können sich laut Betreiber vorab an info@openairpark-dus.de wenden, um Informationen zu einem Behindertenparkplatz zu erhalten.
Die nächsten Konzerte im Open Air Park Düsseldorf
| Datum | Konzert | Einlass | Offizieller Beginn |
|---|---|---|---|
| Samstag, 18. Juli 2026 | OneRepublic Special Guest: Jessie J | 17:00 Uhr | 18:05 Uhr |
| Sonntag, 19. Juli 2026 | Pitbull Special Guest: Lil Jon | 17:30 Uhr | 20:00 Uhr |
Die Zeiten stammen von den offiziellen Veranstaltungsseiten für OneRepublic am 18. Juli und Pitbull am 19. Juli. Da Ticketanbieter teilweise unterschiedliche Beginnangaben anzeigen, sollten Besucher kurz vor der Veranstaltung noch einmal die offizielle Eventseite, das eigene Ticket und aktuelle Veranstalter-E-Mails vergleichen.
Was bei Regen, Hitze und langen Wartezeiten gilt
Konzerte im Open Air Park finden grundsätzlich auch bei Regen statt. Änderungen, Unterbrechungen oder besondere Sicherheitsmaßnahmen werden über Lautsprecherdurchsagen, Videowände und digitale Informationskanäle bekannt gegeben.
- Wetterfeste Kleidung statt eines großen Regenschirms einplanen.
- Bei Sonne an Kopfbedeckung und Sonnenschutz denken.
- Vorab prüfen, welche Trinkbehälter beim jeweiligen Konzert erlaubt sind.
- Bequeme Schuhe tragen, da zwischen Haltestelle, Parkplatz und Eingang längere Fußwege entstehen können.
- Bei empfindlichem Gehör Ohrstöpsel mitnehmen.
Auf dem Gelände werden Speisen, alkoholfreie Getränke und alkoholische Getränke verkauft. Nach Angaben des Betreibers kann sowohl bar als auch mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden. Wegen möglicher Netzprobleme ist es trotzdem sinnvoll, nicht ausschließlich auf mobiles Bezahlen mit dem Smartphone zu vertrauen.
Die Abreise beginnt schon bei der Ankunft
Für die Abreise nutzt der Open Air Park farblich markierte Wege zu den Parkflächen, zur U-Bahn, zu Fahrradstellplätzen sowie zu Taxi- und Abholpunkten. Besucher sollen sich die Farbe ihrer Anreiseroute merken und auf dem Rückweg wieder derselben Markierung folgen.
Nach dem letzten Song verlassen Zehntausende Menschen gleichzeitig das Gelände. Wartezeiten lassen sich deshalb nicht vollständig vermeiden. Wer sich sofort von seiner Gruppe trennt, ein Taxi an einem nicht ausgewiesenen Ort bestellt oder entgegen der Besucherführung läuft, verschärft das Problem eher.
Ein gespeicherter Rückweg, ein vereinbarter Treffpunkt und die richtige Farbrichtung sind nach Konzertende oft wertvoller als eine ständig aktualisierte Karten-App.
Checkliste für OneRepublic und Pitbull
- Aktuelle Eventseite und Veranstalter-E-Mails prüfen.
- Anreise über Event Mobility planen.
- Parkticket oder VRR-Nachweis kontrollieren.
- Konzertticket offline speichern.
- Keine Tasche über DIN A4 mitnehmen.
- Eventbezogene Getränke- und Wetterregeln prüfen.
- Farbrichtung der Anreise merken.
- Treffpunkt für den Fall eines Netzausfalls vereinbaren.
- Für Einlass und Abreise zusätzliche Zeit einplanen.
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