Sarah Engels trat beim Eurovision Song Contest mit der Startnummer 2 für Deutschland an und setzte mit ihrem Song „Fire“ auf eine spektakuläre Bühnenshow, berichtet timestuff.de unter Berufung auf ok-magazin.de. Doch der starke Auftritt reichte am Ende nicht für ein gutes Ergebnis: Die Sängerin landete nur auf Platz 23, während in den sozialen Netzwerken nach dem Finale heftige Kritik laut wurde.
Sarah Engels trat mit Startnummer 2 auf
Für Deutschland ging die 33-jährige Sarah Engels beim ESC an den Start. Sie betrat als zweite Künstlerin die Bühne der Wiener Stadthalle und präsentierte ihren Song „Fire“, der auf energiegeladene Choreografie, starke Bühnenpräsenz und eine feurige Atmosphäre setzte. Die Performance war nicht nur auf Gesang ausgelegt, sondern klar auch auf einen großen TV-Moment, der das Publikum sofort mitreißen sollte.
Einer der auffälligsten Momente des Auftritts war ein riskantes Showelement in der Mitte der Nummer. Sarah Engels ließ sich aus rund zwei Metern Höhe rückwärts in die Arme ihrer Tänzerinnen fallen und setzte die Performance danach mit einer intensiven Tanzeinlage fort. Genau diese Szene wurde nach dem Auftritt besonders stark diskutiert, weil sie Präzision, Vertrauen in das Team und eine gute körperliche Vorbereitung verlangte.
Nach ihrem Auftritt meldete sich die Sängerin bei ihren Fans auf Instagram und zeigte sich sichtlich emotional. Sie machte deutlich, dass dieser Moment für sie persönlich eine große Bedeutung hatte und die Unterstützung der Zuschauerinnen und Zuschauer entscheidend war.
„Ich komme gerade von der Bühne und kann nicht glauben, dass ich es geschafft habe. Ich hoffe so sehr, dass ihr das Feuer zu Hause gespürt habt und heute Abend mit mir brennt. Bitte stimmt heute Abend für mich ab, Nummer 2.“
Deutschland bekommt 0 Punkte im Televoting
Trotz der energiegeladenen Inszenierung fiel das Ergebnis für Sarah Engels bitter aus. In der finalen Tabelle belegte sie nur den 23. Platz, was für Deutschland beim Eurovision Song Contest erneut eine große Enttäuschung bedeutete. Besonders hart traf viele Fans nicht nur die Platzierung selbst, sondern die Tatsache, dass Sarah im Televoting keinen einzigen Punkt erhielt.
Von den Jurys bekam die Sängerin insgesamt lediglich 12 Punkte. Damit hatte sie keine realistische Chance mehr, sich im Endklassement deutlich nach oben zu schieben, obwohl die Bühnenarbeit sichtbar aufwendig war und ein Teil des Publikums sie in den sozialen Netzwerken stark unterstützte. Für viele Anhängerinnen und Anhänger wirkte dieses Resultat ungerecht, vor allem nach einer Nummer, bei der das Team erkennbar auf Dynamik, Showeffekt und große Bilder gesetzt hatte.
Nach der Punktevergabe begann in den Kommentaren eine Welle der Empörung. Einige Nutzer schrieben, Sarah Engels habe deutlich stärker abgeliefert, als es das Endergebnis vermuten lasse. Andere kritisierten erneut das Abstimmungssystem des ESC und behaupteten, der Wettbewerb habe längst den Bezug zu einem echten musikalischen Vergleich verloren.
Fans nennen sie „Siegerin der Herzen“

Unter den Beiträgen von Sarah Engels sammelten sich nach dem Finale zahlreiche unterstützende Kommentare. Viele Fans versuchten der Sängerin Mut zu machen und betonten, dass der niedrige Platz ihre Leistung auf der Bühne nicht auslösche. Für sie zählte vor allem der Auftritt selbst und nicht die nüchterne Zahl in der Ergebnistabelle.
„Du hast einen super tollen Auftritt gehabt. Du bist die Siegerin unserer Herzen.“
Ähnliche Nachrichten kamen auch von anderen Nutzerinnen und Nutzern, die mit dem Ergebnis der Abstimmung nicht einverstanden waren. Ein Fan schrieb direkt, Sarah sei seine persönliche Gewinnerin des Abends. Diese Reaktionen zeigen, dass der deutsche Beitrag trotz Platz 23 durchaus ein Publikum gefunden hat, das die Performance anders bewertet als das offizielle Ergebnis.
In den sozialen Netzwerken wird über eine ESC-Krise diskutiert
Ein Teil der Kommentare richtete sich nach dem Finale nicht mehr nur auf Sarah Engels, sondern auf den Eurovision Song Contest insgesamt. In den sozialen Netzwerken tauchten erneut Vorwürfe auf, das Voting sei politisiert, Länder würden sich gegenseitig Punkte zuschieben und manche Ergebnisse seien vorhersehbar. Für viele deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer wurden die 0 Punkte im Televoting damit nicht nur zur Niederlage einer einzelnen Künstlerin, sondern zum Symbol für ein größeres Problem.
„Die schieben sich wieder die Punkte zu! Wie immer halt!“
Die schärfsten Reaktionen betrafen die deutsche Teilnahme am Wettbewerb insgesamt. Einige Nutzer forderten, Deutschland solle künftig keine Künstlerinnen und Künstler mehr zum ESC schicken und den Wettbewerb auch finanziell nicht länger unterstützen. Ein besonders emotionaler Kommentar brachte diese Stimmung deutlich auf den Punkt:
„Sarah Engels, du warst großartig. Das ist hier schon lange kein musikalischer Wettbewerb, das wissen wir alle. Deutschland sollte einfach nicht mehr antreten und schon gar nicht Sponsor sein!“
Einige Zuschauer finden, Sarah hätte nicht antreten sollen
Nicht alle Reaktionen richteten sich ausschließlich gegen die Organisatoren oder das Abstimmungssystem. Manche Nutzer schrieben, Sarah Engels hätte die Teilnahme am Eurovision Song Contest gar nicht annehmen sollen, weil Deutschland in den vergangenen Jahren immer wieder schwache Ergebnisse erzielt habe. In diesen Kommentaren klang weniger Enttäuschung über ihren Auftritt an, sondern eher die Überzeugung, dass die Sängerin in eine fast aussichtslose Lage geraten sei.
„Du hättest dich dafür nicht verheizen lassen sollen. Jeder weiß, dass es da schon viele Jahre nicht mehr um Musik geht. Du warst gut, hattest aber für Punkte nicht die richtige Nationalität.“
Dieser Kommentar spiegelt die Stimmung vieler Fans nach dem Finale wider. Sie stellten das offizielle Ergebnis nicht grundsätzlich infrage, empfanden es aber als unfair gegenüber der Künstlerin. Für Sarah Engels endete der Eurovision Song Contest zwar mit einem niedrigen Platz, doch die Debatte über ihren Auftritt ist mit der finalen Tabelle längst nicht beendet.
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