Ein paar Sätze im Dschungelcamp haben Gil Ofarim erneut auf ein schmerzhaftes Thema zurückgeworfen: seine Familie, berichtet timestuff.de unter Berufung auf rtl.de. Besonders viel Aufmerksamkeit bekam, dass er den „Davidstern-Skandal“ mit seinen Kindern verknüpfte – und genau das hat seine Ex-Frau Verena verärgert.
Im Dschungelcamp spricht Ofarim über die Kinder und den „Davidstern-Skandal“
Gil Ofarim (43) hält sein Privatleben normalerweise aus der Öffentlichkeit heraus, doch im Camp kam das Thema dennoch auf. Als ein anderer Teilnehmer den „Davidstern-Skandal“ ansprach, reagierte der Musiker knapp: Er dürfe darüber nicht sprechen, weil eine Vertraulichkeitsvereinbarung gelte. Seinen Worten zufolge betreffen diese Einschränkungen nicht nur Details jener Nacht, sondern könnten auch seine Familie berühren.
„Ich hätte meine Kinder verloren, wenn ich nicht die Schuld auf mich genommen hätte.“
Später sagte Ofarim im Camp außerdem, die Kinder seien derzeit bei seiner Ex-Frau. Damit verlagerte sich die Diskussion schnell weg vom Skandal hin zu Fragen von Elternschaft und Sorgerecht – und genau das wurde zum Auslöser für Verenas spätere Reaktion.
Was sich beim Sorgerecht geändert hat – und warum er die Kinder seltener sieht
Ofarim schilderte, dass die Kinder anfangs überwiegend bei ihm lebten, sich das Modell später aber zu einem Wechsel entwickelte. Er beschrieb das Wechselmodell so:
„Eine Woche bei mir, eine Woche bei ihrer Mutter.“
Nach seinen Angaben musste er aus „finanziellen Gründen“ aus München wegziehen. Seitdem sehe er seinen Sohn und seine Tochter nur noch alle zwei Wochen. In diesem Zusammenhang betonte er, dass er keinen Grund habe, schlecht über seine Ex-Frau Verena (37) zu sprechen.
Die Verknüpfung einer familiären Situation mit einem öffentlich diskutierten Skandal wirkte auf viele wie ein heikler Schritt. Für Zuschauer kann es wie ein Versuch klingen, die eigene Position über die Kinder zu erklären – für die andere Seite jedoch wie ein Hineinziehen Minderjähriger in einen Konflikt unter Erwachsenen.
Verena Ofarim: Öffentlichkeit belastet die Lage zusätzlich

Gegenüber der deutschen Boulevardzeitung Bild äußerte sich Verena Ofarim kritisch zum Verhalten ihres Ex-Partners im Dschungelcamp. Sie machte deutlich, wie schwer es ihr fällt, wenn Familienfragen immer wieder öffentlich ausgetragen werden:
„Angesichts der angespannten Situation, die seit Jahren anhält, fällt es mir schwer zu beobachten, wie familiäre Themen immer wieder öffentlich gemacht werden.“
Besonders irritiert habe sie eine Aussage aus dem Camp, wonach für den Kontakt zu den Kindern angeblich „bestimmte Erklärungen“ nötig seien. Verena betonte, sie habe davon nichts gewusst und sei in so eine Situation nicht eingebunden gewesen:
„Ich war sehr überrascht über die Aussage im Dschungelcamp, dass es bestimmte Erklärungen brauche, um den Kontakt zu den Kindern aufrechtzuerhalten. Ich wusste nichts von einer solchen Situation, war daran nicht beteiligt und hatte absolut keinen Bezug zu dem genannten Verfahren.“
Am stärksten störe sie, dass Ofarim die Kinder ihrer Wahrnehmung nach mit dem Skandal verknüpft.
„Verantwortung zeigt sich privat – nicht über Medienbilder“
Verena sagte offen, es tue ihr leid, dass die Kinder erneut Teil einer öffentlichen Erzählung würden. Für sie zeigt sich Verantwortung vor allem im Alltag und im Privaten, nicht in der medialen Darstellung:
„Es tut mir sehr leid, dass die Kinder wieder Teil eines öffentlichen Narrativs werden. Verantwortung für Kinder zeigt sich vor allem im Alltag und im privaten Leben – nicht über Darstellungen in den Medien.“
Zudem kritisierte sie, dass das Thema nicht zur Ruhe komme, sondern immer wieder öffentlich hochgezogen werde:
„Statt die Situation beruhigen zu lassen, werden diese Fragen immer wieder öffentlich aufgeworfen, was die Lage aus meiner Sicht grundlos belastet.“
Am Ende ist die Geschichte längst mehr als ein Reality-Moment: Im Mittelpunkt stehen Fragen von Sorgerecht, Privatsphäre und der Grenze zwischen öffentlicher Debatte und Kinderschutz. Genau deshalb wirkt Verenas Reaktion weniger wie ein öffentlicher Streit – und mehr wie der Versuch, das Familienthema dorthin zurückzuholen, wo es hingehört: weg von Kameras und Schlagzeilen.
Wenn im Dschungelcamp 2026 die Nerven blank liegen, bleibt es nicht nur bei privaten Aussagen – auch Nicole Belstler-Boettcher gerät mit Gil Ofarim an der Spüle heftig aneinander.
