Jannik Sinner bleibt für Alexander Zverev auch in Monte Carlo die größte Hürde, berichtet timestuff.de unter Berufung auf eurosport.de. Im Halbfinale des Monte Carlo Masters hatte der Deutsche beim 1:6, 4:6 kaum echte Chancen und verpasste erneut den Einzug in ein Endspiel.
Sinner wirft Zverev wieder aus dem Turnier
Für Alexander Zverev wurde dieses Halbfinale zu einem weiteren bitteren Kapitel in einem inzwischen sehr einseitigen Duell. Der Deutsche verlor bereits das achte Match in Serie gegen Jannik Sinner, und auch das Ergebnis von 1:6, 4:6 zeigte deutlich, wie sicher der Italiener die Partie über weite Strecken kontrollierte. In der Saison 2026 erreichte Zverev damit zwar bereits zum dritten Mal ein Halbfinale bei einem Masters-Turnier, scheiterte aber erneut ausgerechnet an Sinner.
Besonders schmerzhaft war das Aus für den Hamburger auch deshalb, weil das Turnier in Monte Carlo für ihn einen besonderen Bezug hat. Nach den Niederlagen in Indian Wells und Miami hatte Zverev auf eine Wende im direkten Vergleich gehofft, doch auch an der Côte d’Azur blieb Sinner eine Nummer zu stark. Der Italiener, aktuell die Nummer zwei der Weltrangliste, wahrte damit zugleich seine Chance, die Spitze im ATP-Ranking zurückzuerobern.
Dafür musste Sinner das Turnier erfolgreicher beenden als sein großer Rivale Carlos Alcaraz. Der Weltranglistenerste stand im zweiten Halbfinale dem monegassischen Publikumsliebling Valentin Vacherot gegenüber. Der Sieger dieser Partie sollte anschließend im Finale auf Sinner treffen.
Wie das Match kippte und warum Zverev keine Antwort fand
Zverev erwischte einen schwachen Start und lief der Partie damit von Beginn an hinterher. Gleich im ersten Spiel gab der 28-Jährige aus Hamburg trotz einer 40:15-Führung seinen Aufschlag ab und ermöglichte Sinner das frühe Break. Danach legte der Italiener noch zwei weitere Breaks nach und sicherte sich den ersten Satz nach nur 34 Minuten klar mit 6:1.
Besonders auffällig war, dass Sinner die Begegnung selbst dann dominierte, als nur 41 Prozent seiner ersten Aufschläge im Feld landeten. Tempo, Präzision und Spielkontrolle lagen dennoch fast komplett auf seiner Seite. Zverev ließ dem viermaligen Grand-Slam-Sieger an der Grundlinie zu viel Raum, genau dort, wo sich Sinner besonders wohlfühlt, und fand lange keinen erkennbaren Matchplan, um den Rhythmus des Italieners zu stören.
Im zweiten Satz steigerte sich der Deutsche deutlich, wodurch auch das Niveau des Spiels insgesamt spürbar anzog. Zverev agierte stabiler in den Ballwechseln, hielt das Tempo besser mit und wirkte längst nicht mehr so hilflos wie noch zu Beginn der Partie. Als es jedoch in die entscheidende Phase ging, zeigte Sinner erneut seine Klasse und erspielte sich beim Stand von 5:4 zwei Breakchancen, die zugleich Matchbälle waren.
Der Italiener nutzte direkt die erste Gelegenheit und machte damit alles klar. Nach 1:23 Stunden stand fest, dass Sinner erstmals in seiner Karriere das Finale von Monte Carlo erreicht hat. Für Zverev war diese Niederlage ein weiteres Zeichen dafür, dass er in dieser Saison bislang kein Mittel gegen einen der gefährlichsten Spieler der Tour gefunden hat.
Mehr Kritik an Yanneck gibt es derzeit auch bei GNTM 2026, wo Folge 18 plötzlich für viele Diskussionen sorgt.
