Der FC Bayern München beendet im Sommer die Zusammenarbeit mit Markus Weinzierl, berichtet timestuff.de unter Berufung auf kicker.de. Der 51-Jährige war fast zwei Jahre als Sportlicher Leiter am Campus tätig, sein auslaufender Vertrag wird jedoch nicht verlängert.
FC Bayern verlängert Vertrag mit Markus Weinzierl nicht
Die Trennung zwischen dem FC Bayern und Markus Weinzierl hatte sich bereits seit Ende Januar angedeutet. Damals gab der deutsche Rekordmeister bekannt, dass Michael Wiesinger vom Valznerweiher nach München-Freimann wechselt. Dort soll er Weinzierl als Sportlichen Leiter am Campus ablösen.
Nach dieser Entscheidung blieb zunächst offen, wie es für den früheren Bundesliga-Trainer im Verein weitergeht. Der FC Bayern ließ damals noch Raum für Gespräche über seine Zukunft. Nun ist klar: Nach fast zwei Jahren endet das gemeinsame Kapitel im Sommer endgültig.
Der Vertrag von Markus Weinzierl läuft aus und wird nicht verlängert. Damit verliert der Bayern-Campus einen erfahrenen Fußballfachmann, der in einer wichtigen Phase für die Nachwuchsarbeit des Klubs Verantwortung getragen hat. Für beide Seiten ist es dennoch keine überraschende Trennung, sondern ein geordneter Übergang.
Weinzierl will zurück auf die Trainerbank

Markus Weinzierl erklärte, dass die Entscheidung einvernehmlich getroffen wurde. Er blickt positiv auf seine Zeit beim FC Bayern zurück, macht aber zugleich deutlich, dass er wieder als Trainer im Profibereich arbeiten möchte. Für den 51-Jährigen ist der Abschied daher weniger ein Rückschritt, sondern eher der nächste Schritt in seiner Laufbahn.
Die Zeit beim FC Bayern München bezeichnete Weinzierl als erfolgreich und wertvoll. Besonders die Arbeit am Campus habe ihm viele neue Eindrücke gegeben. In einer der stärksten Fußballstrukturen Europas konnte er Erfahrungen sammeln, die für seine weitere Karriere eine wichtige Rolle spielen dürften.
Weinzierl bedankte sich außerdem ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bayern-Campus. Ihre tägliche Arbeit mit den jungen Spielern habe dazu beigetragen, dass Vincent Kompany mehrere Talente aus dem eigenen Nachwuchs in den Profikader integrieren konnte. Genau dieser Punkt macht den Abschied sportlich bemerkenswert.
Bayern-Nachwuchs erlebt besondere Saison
Die Nachwuchsarbeit des FC Bayern spielte in dieser Saison eine ungewöhnlich große Rolle. Gleich zehn Talente feierten ihr Profidebüt in der Bundesliga oder in der Champions League. Für die Akademie ist das ein starkes Signal, weil der Weg aus dem Campus in die erste Mannschaft sichtbar offener geworden ist.
Auch in der Bundesliga setzte der Rekordmeister ein besonderes Zeichen. Der Klub stellte einen neuen Teenager-Rekord auf und zeigte damit, dass junge Spieler in München inzwischen schneller eine echte Chance bekommen können. Für einen Verein, der sonst oft mit großen Transfers verbunden wird, ist diese Entwicklung besonders interessant.
Vor diesem Hintergrund bekommt die Arbeit von Markus Weinzierl zusätzliches Gewicht. Auch wenn seine Zeit am Campus nicht sehr lang war, fiel sie in eine Phase mit vielen Debüts und sichtbaren Fortschritten im Nachwuchsbereich. Genau deshalb wird sein Beitrag intern positiv bewertet.
Jochen Sauer lobt Weinzierls Arbeit am Campus
Jochen Sauer, Direktor Nachwuchsentwicklung beim FC Bayern, fand zum Abschied deutliche Worte der Anerkennung. Er betonte, dass Markus Weinzierl während seiner Zeit in der Akademie viele Themen vorangebracht habe. Besonders sein Anteil an den zahlreichen Debüts junger Spieler in dieser Saison wurde hervorgehoben.
Sauer bedankte sich zudem für die konstruktive und harmonische Zusammenarbeit. Er wünschte Weinzierl persönlich und beruflich alles Gute für die Zukunft. Damit verabschiedet sich der Klub nicht mit Kritik, sondern mit Respekt vor der geleisteten Arbeit.
Für den FC Bayern beginnt am Campus nun ein neuer Abschnitt unter Michael Wiesinger. Die Erwartungen bleiben hoch, denn die jüngsten Debüts haben gezeigt, welches Potenzial im eigenen Nachwuchs steckt. Weinzierl verlässt München damit zu einem Zeitpunkt, an dem die Akademie sportlich sichtbarer geworden ist als in vielen Jahren zuvor.
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