Stand: 23. August 2026. Wer „Die Tote vom Jakobsweg“ am Samstagabend verpasst hat, kann den Krimi weiterhin online sehen. Noch spannender ist für viele Zuschauer aber die Frage, ob Hauptkommissar David Acosta nach seinem ersten Fall in Galicien zurückkehrt, berichtet timestuff.de. Die kurze Antwort lautet: Der Film ist in der ARD Mediathek verfügbar, eine Fortsetzung ist bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.
Wichtig zur Einordnung: Die Ausstrahlung am 22. August 2026 um 20:15 Uhr war keine Premiere, sondern eine Wiederholung. Die deutsche TV-Erstausstrahlung fand bereits am 22. Mai 2025 im Ersten statt.
Wo kann man „Die Tote vom Jakobsweg“ jetzt sehen?

Der 89-minütige Fernsehfilm steht aktuell direkt in der ARD Mediathek bereit. Auf der offiziellen Videoseite ist als Verfügbarkeitsende derzeit der 23. August 2027 um 03:04 Uhr angegeben. Damit bleibt nach der TV-Wiederholung noch lange Zeit zum Nachholen.
Die ARD kennzeichnet den Film außerdem mit Untertiteln und Audiodeskription. Wer gezielt nach der Produktion sucht, findet auf der offiziellen Seite der ARD Degeto Film zusätzlich Besetzung, Stab, Laufzeit und Produktionsangaben.
| Frage | Aktueller Stand |
|---|---|
| Ist der Film in der Mediathek? | Ja, aktuell in der ARD Mediathek abrufbar. |
| Wie lange ist er verfügbar? | Laut ARD derzeit bis 23.08.2027, 03:04 Uhr. |
| War der 22.08.2026 die Premiere? | Nein. Es war eine Wiederholung; die TV-Premiere war am 22.05.2025. |
| Ist eine Fortsetzung bestätigt? | Nein, bislang gibt es keine offizielle ARD-Bestätigung. |
| Will Michael Epp zurückkehren? | Ja, der Hauptdarsteller hat öffentlich Interesse an weiteren Fällen geäußert. |
Kommt eine Fortsetzung von „Die Tote vom Jakobsweg“?
Genau hier muss zwischen Wunsch, Indizien und offizieller Bestätigung unterschieden werden. Stand 23. August 2026 hat die ARD keinen zweiten Film und keine neue feste „Galicien-Krimi“-Reihe angekündigt. Auf der aktuellen ARD-Degeto-Seite wird „Die Tote vom Jakobsweg“ weiterhin als einzelner Film geführt; eine Fortsetzung ist dort nicht genannt.
Ganz aus der Luft gegriffen ist die Hoffnung auf einen weiteren Fall trotzdem nicht. Hauptdarsteller Michael Epp machte schon nach der Erstausstrahlung deutlich, dass er gerne zurückkehren würde. In einem Interview mit Joyn sagte er:
„Ich hoffe, ‚Die Tote vom Jakobsweg‘ geht weiter.“Michael Epp im Joyn-Interview
Das ist ein klares Signal vom Hauptdarsteller, aber noch keine Produktionsentscheidung. Auch ein starkes Zuschauerinteresse kann eine Fortsetzung wahrscheinlicher machen, garantiert sie jedoch nicht.
Was spricht für einen zweiten Galicien-Fall?
- Die Figuren sind auf mehr als einen Fall angelegt: David Acosta, Adrián Martinez und Mercédes Navarro werden nicht nur als Ermittler vorgestellt, sondern auch mit persönlichen Konflikten und Beziehungen.
- Die Erstausstrahlung war erfolgreich: Laut Quotenmeter sahen am 22. Mai 2025 rund 4,94 Millionen Menschen zu; der Marktanteil lag bei 20,8 Prozent.
- Michael Epp möchte weitermachen: Sein öffentlich geäußerter Wunsch zeigt, dass zumindest auf Darstellerseite Interesse vorhanden ist.
- Der Schauplatz besitzt Reihen-Potenzial: Santiago de Compostela, die galicische Atlantikküste und das Pilger-Milieu bieten genügend Stoff für weitere abgeschlossene Fälle.
Das stärkste Argument ist die Kombination aus einem klar aufgebauten Ermittlertrio und der guten Premiere. Der entscheidende Punkt fehlt aber weiterhin: eine offizielle Bestellung durch die ARD.

Und was spricht gegen eine schnelle Fortsetzung?
Der wichtigste Gegenpunkt ist schlicht die fehlende Ankündigung. Zwischen der Premiere im Mai 2025 und der Wiederholung im August 2026 ist mehr als ein Jahr vergangen, ohne dass ARD Degeto öffentlich einen zweiten Fall vorgestellt hat. Das schließt eine spätere Fortsetzung nicht aus, macht Aussagen wie „Teil 2 kommt“ derzeit aber unseriös.
Auch die Wiederholung vom 22. August 2026 war deutlich schwächer als die Premiere. Nach aktuellen Quotenmeter-Daten schalteten rund 2,28 Millionen Menschen ein, was 11,3 Prozent Marktanteil entsprach. Dieser Wert sollte allerdings nicht eins zu eins mit einer Erstausstrahlung verglichen werden: Wiederholungen erreichen gewöhnlich ein anderes Publikum und haben für Programmverantwortliche nicht dieselbe Aussagekraft wie eine Premiere.
Warum wirkt „Die Tote vom Jakobsweg“ trotzdem wie der Auftakt zu einer Reihe?
Der Film erzählt zwar einen abgeschlossenen Mordfall, lässt aber um David Acosta genügend persönliche Baustellen offen. Seine Versetzung aus Valencia hängt eng mit seiner Familie zusammen, gleichzeitig muss er sich in einem neuen Team behaupten. Adrián Martinez ist nicht einfach nur ein Kollege, und Mercédes Navarro wird ebenfalls als eigenständige Figur etabliert. Dadurch funktioniert der Krimi nicht nur über die Frage nach dem Täter, sondern auch über das neue Ermittlergefüge.
Hinzu kommt der ungewöhnliche Schauplatz. Laut ARD Degeto wurde die galicische Landschaft bewusst stark in Szene gesetzt. Regie führte Adolfo J. Kolmerer, die Kamera übernahm Christian Huck. Die Produktion nutzt Santiago de Compostela und die Atlantikküste damit nicht bloß als Hintergrund, sondern als Teil der Erzählung.
Gerade das macht weitere Fälle vorstellbar: Ein festes Ermittlerteam könnte in jeder neuen Geschichte mit einem anderen Milieu entlang der Küste, in Santiago oder rund um den Jakobsweg konfrontiert werden. Vorstellbar ist das – bestätigt ist es nicht.
Worum geht es im Film? Spoilerfrei erklärt
Am Cabo Fisterra wird die Leiche von Sofía Serrano gefunden, einer Mitarbeiterin des Pilgerbüros von Santiago de Compostela. Für Hauptkommissar David Acosta ist es der erste Fall nach seiner Versetzung aus Valencia nach Galicien. Gemeinsam mit Adrián Martinez und Mercédes Navarro folgt er mehreren Spuren, während gleichzeitig Spannungen im neuen Team entstehen.
Zur Besetzung gehören unter anderem Michael Epp, Dirk Borchardt, Mercedes Müller, Henriette Richter-Röhl, Max Befort und Sylvana Seddig. Regie führte Adolfo J. Kolmerer; das Drehbuch stammt von Xaõ Seffcheque und Lina Victoria Schmeink. Die vollständigen Angaben veröffentlicht die ARD Degeto Film.
Fazit: Mediathek ja, Fortsetzung noch offen
Wer „Die Tote vom Jakobsweg“ sehen möchte, muss nicht auf eine weitere TV-Wiederholung warten: Der Film ist aktuell in der ARD Mediathek abrufbar und soll dort nach aktuellem Stand bis August 2027 verfügbar bleiben.
Bei einer Fortsetzung sieht es anders aus. Es gibt gute Argumente dafür – die erfolgreiche Premiere, das bewusst etablierte Ermittlertrio und Michael Epps klaren Wunsch nach weiteren Fällen. Eine offizielle Bestätigung für „Die Tote vom Jakobsweg 2“ oder eine feste neue Krimireihe liegt aber derzeit nicht vor. Wer nur bestätigte Informationen sucht, sollte deshalb genau auf diese Trennung achten.
Häufige Fragen zu „Die Tote vom Jakobsweg“
Ist „Die Tote vom Jakobsweg“ noch in der ARD Mediathek?
Ja. Laut offizieller ARD-Videoseite ist der Film derzeit bis zum 23. August 2027 um 03:04 Uhr verfügbar.
Gibt es „Die Tote vom Jakobsweg 2“?
Nein, ein zweiter Film ist Stand 23. August 2026 nicht offiziell angekündigt.
War der 22. August 2026 die Erstausstrahlung?
Nein. Das Erste zeigte an diesem Abend eine Wiederholung. Die TV-Premiere fand bereits am 22. Mai 2025 statt.
Wer sich für aktuelle TV-Auftritte interessiert, findet auch Dieter Bohlen mit Carina bei „Klein gegen Groß“ in der Wiederholung.
