Die Toten Hosen haben den deutschen Auftakt ihrer großen Abschiedstour gefeiert – und Stuttgart wurde dafür zur riesigen Open-Air-Bühne. Rund 65.000 Fans kamen am Samstagabend auf den Cannstatter Wasen, um Campino und die Band bei einem der emotionalsten Konzertmomente des Jahres zu erleben, berichtet timestuff.de.
Das Konzert war ausverkauft, laut, nostalgisch und gleichzeitig erstaunlich lebendig. Denn auch wenn die Tour unter dem Titel „Trink Aus! Wir Müssen Gehen“ als Abschiedsrunde läuft, wirkte der Abend nicht wie ein langsames Auslaufen einer Bandgeschichte. Eher wie ein letztes großes Aufdrehen.
Für viele Fans war Stuttgart nicht einfach ein Konzerttermin – sondern möglicherweise eine der letzten Gelegenheiten, Die Toten Hosen in dieser Größe live zu sehen.
Wie der SWR berichtet, markierte der Auftritt auf dem Cannstatter Wasen den ersten großen Deutschland-Termin der Abschiedstour. Auch WELT/dpa schreibt von einem deutschen Tourauftakt vor rund 65.000 Fans.
Stuttgart als Startsignal: Warum dieser Abend so wichtig war
Die Abschiedstour der Düsseldorfer Punkrock-Band hatte bereits zuvor in Luxemburg begonnen. Stuttgart war aber der Moment, an dem die Tour in Deutschland richtig sichtbar wurde. Der Cannstatter Wasen wurde damit nicht nur zum Konzertgelände, sondern zum Symbol für den letzten großen Abschnitt einer Band, die seit den frühen 1980er-Jahren deutsche Musikgeschichte geprägt hat.
„Stuttgart – das war ’ne 1 mit Sternchen!“
Diesen Satz von Campino nach dem Konzert zitiert der SWR. Kurz gesagt: Die Band wusste offenbar selbst, dass dieser Abend mehr war als nur ein weiterer Tourstopp.
Besonders stark war die Mischung aus Festivalstimmung und Abschiedsmoment. Vor dem Auftritt der Toten Hosen heizten unter anderem Feine Sahne Fischfilet, Bar Stool Preachers und Leftovers das Publikum an. Die Veranstaltungsinfos von Musiccircus nennen den Einlass ab 15 Uhr, den Beginn um 17 Uhr und ein geplantes Ende gegen 22:30 Uhr.
Setlist-Check: Welche Songs in Stuttgart besonders wichtig waren
Eine komplette offiziell bestätigte Setlist wurde von der Band zunächst nicht als eigener offizieller Beitrag veröffentlicht. Bestätigt berichtet wurden aber mehrere zentrale Songs, die für die Geschichte der Toten Hosen stehen.
- „Tage wie diese“ – der große Stadionmoment, der fast automatisch zum Mitsing-Höhepunkt wird.
- „Bonnie & Clyde“ – einer der emotionalen Klassiker im Hosen-Katalog.
- „Hier kommt Alex“ – der Durchbruchssong, ohne den kaum ein Abschiedskonzert denkbar wäre.
- neuere Songs – passend zur aktuellen Abschiedsära rund um „Trink Aus! Wir Müssen Gehen“.
Der eigentliche Trick dieses Konzerts lag nicht nur in der Nostalgie. Die Band spielte nicht wie ein Museum ihrer eigenen Vergangenheit, sondern wie eine Gruppe, die ihren letzten großen Lauf ernst nimmt.
Die wichtigsten Fakten zum Konzert in Stuttgart
| Fakt | Details |
|---|---|
| Band | Die Toten Hosen |
| Tour | „Trink Aus! Wir Müssen Gehen“ |
| Ort | Cannstatter Wasen, Stuttgart |
| Datum | 13. Juni 2026 |
| Besucherzahl | rund 65.000 Fans |
| Status | ausverkauft |
| Support | Feine Sahne Fischfilet, Bar Stool Preachers, Leftovers |
| Bedeutung | erster großer Deutschland-Auftritt der Abschiedstour |
Warum nennen alle diese Tour eine Abschiedstour?

Auf der offiziellen Tourseite der Toten Hosen beschreibt die Band die aktuelle Phase sehr deutlich: Man wisse, dass die Karriere „auf der Zielgeraden“ sei und solche Reisen irgendwann ein Ende hätten. Genau deshalb wolle man noch einmal mit alten und neuen Liedern losziehen und jeden Abend so spielen, als wäre es der letzte.
Das ist keine nüchterne Konzertankündigung. Das ist der Kern der gesamten Aufmerksamkeit rund um diese Tour: Die Toten Hosen verkaufen nicht nur Tickets, sie verkaufen einen möglichen letzten gemeinsamen Moment mit mehreren Generationen Fans.
Diese Tour funktioniert emotional, weil sie ein Versprechen und eine Drohung zugleich ist: Noch einmal alles geben – aber vielleicht nicht mehr oft.
Gerade deshalb suchen viele Fans jetzt nach Begriffen wie „Die Toten Hosen Abschiedstour“, „Toten Hosen Stuttgart“, „Campino“, „Setlist“ und „nächste Termine“. Das Interesse ist nicht nur musikalisch, sondern auch praktisch: Wer sie noch sehen will, muss wissen, wo überhaupt noch eine Chance besteht.
Nächste Termine: Wo Die Toten Hosen 2026 noch spielen
Die schlechte Nachricht für Spontan-Fans: Viele Termine der Tour sind bereits ausverkauft. Die offizielle Tourseite listet zahlreiche Shows mit dem Status „Ausverkauft“. Trotzdem lohnt der Blick auf die Termine, weil offizielle Weiterverkaufsoptionen oder spätere Hinweise je nach Veranstalter relevant werden können.
| Datum | Stadt | Location | Status laut offizieller Tourseite |
|---|---|---|---|
| 20.06.2026 | Zürich | Stadion Letzigrund | Ausverkauft |
| 27.06.2026 | Frankfurt | Deutsche Bank Park | Ausverkauft |
| 03.07.2026 | Düsseldorf | Merkur Spiel-Arena | Ausverkauft |
| 04.07.2026 | Düsseldorf | Merkur Spiel-Arena | Ausverkauft |
| 08.07.2026 | München | Hans-Jochen-Vogel-Platz | Ausverkauft |
| 09.07.2026 | München | Hans-Jochen-Vogel-Platz | Ausverkauft |
| 11.07.2026 | Berlin | Olympiastadion Berlin | Ausverkauft |
| 17.07.2026 | Köln | RheinEnergieSTADION | Ausverkauft |
Weitere Termine stehen unter anderem in Freiburg, Bremen, Hannover, Nohfelden, Hamburg, Dresden, Münster, Minden, Bayreuth und Wien auf dem Plan. Die vollständige Übersicht wird auf der offiziellen Website der Band aktualisiert.
Tickets: Was Fans jetzt beachten sollten
Gerade bei einer Abschiedstour steigt die Gefahr, dass Fans auf teure oder unsichere Zweitmarkt-Angebote klicken. Der SWR verweist auf Warnungen der Band vor nicht autorisierten Plattformen. Für Stuttgart wurde TicketSwap als offizieller Weiterverkaufskanal genannt, allerdings war der Weiterverkauf dort nur bis 48 Stunden vor Konzertbeginn möglich.
Für Fans heißt das: Nicht jeder Treffer in der Google-Suche ist automatisch seriös. Besonders bei stark nachgefragten Konzerten sollte man nur offizielle Band-, Veranstalter- oder autorisierte Ticketpartner-Seiten nutzen.
- Offizielle Tourdaten immer zuerst auf dth.de/tour prüfen.
- Bei lokalen Terminen zusätzlich den jeweiligen Veranstalter kontrollieren.
- Keine überteuerten oder dubiosen Angebote auf nicht autorisierten Plattformen kaufen.
- Bei Weiterverkauf nur offizielle oder ausdrücklich genannte Kanäle nutzen.
Warum der Stuttgart-Abend für Fans so emotional war

Die Toten Hosen sind keine Band, die nur über einzelne Hits funktioniert. Ihre Konzerte leben von gemeinsamer Erinnerung: Schulzeit, erste Festivals, Fußball, Freundschaften, politische Haltung, laute Nächte, Abschiede. Genau deshalb traf die Atmosphäre in Stuttgart einen Nerv.
Wenn 65.000 Menschen Klassiker mitsingen, geht es nicht mehr nur um die Band auf der Bühne. Es geht auch darum, wer man selbst war, als man diese Songs zum ersten Mal gehört hat.
Die Abschiedstour ist deshalb weniger ein normales Konzertprodukt als ein kollektiver Rückblick mit sehr lautem Soundtrack.
Und trotzdem war der Abend nicht nur melancholisch. Berichte von vor Ort beschreiben Festivalstimmung, lautes Mitsingen und eine Band, die auf der Bühne sichtbar Energie hatte. Genau dieser Kontrast macht die Tour so klickstark: Sie klingt nach Ende, sieht aber nach maximalem Leben aus.
Was offiziell bestätigt ist – und was Fans nicht überinterpretieren sollten
Offiziell ist: Die Band befindet sich auf einer großen Tour unter dem Titel „Trink Aus! Wir Müssen Gehen“. Offiziell ist auch, dass Die Toten Hosen selbst von einer Karriere auf der Zielgeraden sprechen. Mehrere Medien bezeichnen die Tour deshalb als Abschiedstour.
Nicht sauber wäre aber, daraus jede mögliche Zukunftsentscheidung der Band endgültig vorherzusagen. Ein letztes Studioalbum, eine große Abschiedstour und ein voraussichtlich letztes Stadionkapitel bedeuten nicht automatisch, dass nie wieder ein einzelner Auftritt möglich wäre. Für Fans zählt aber vorerst etwas anderes: Diese Tour ist die große Gelegenheit, die Band noch einmal im XXL-Format zu erleben.
Wer Die Toten Hosen live sehen will, sollte diese Tour nicht wie einen normalen Konzertzyklus behandeln. Der emotionale Einsatz ist diesmal deutlich höher.
Mehr Stilgefühl gibt es auch bei Kates Auftritt bei Trooping the Colour 2026, dessen Look viele an Diana erinnert.
