Emma Roberts und Cody John sind verheiratet. Die 35-jährige Schauspielerin und der 36-jährige Schauspieler gaben sich am Samstag, dem 25. Juli 2026, bei einer privaten Zeremonie im US-Bundesstaat Idaho das Jawort. Zum meistdiskutierten Detail der Hochzeit wurde jedoch nicht die Gästeliste, sondern Roberts’ außergewöhnliches Brautkleid von Monique Lhuillier, berichtet timestuff.de.
Mehr als 25 Yards Seidenchiffon, neun Monate Arbeit und ein eigens entwickelter Farbton machten die Robe zu einem Couture-Einzelstück mit mehreren verwandelbaren Elementen.
Das Wichtigste: Emma Roberts trug kein klassisch weißes Brautkleid. Die eigens gefärbte Robe sollte aussehen, als stamme sie aus einer anderen Zeit.
Wann und wo fand die Hochzeit von Emma Roberts statt?
Wie das US-Magazin People berichtet, heirateten Emma Roberts und Cody John am 25. Juli 2026 bei einer Zeremonie im Freien. Als Veranstaltungsort nennen sowohl People als auch Vogue ein privates Anwesen in Idaho.
Mehrere Medien verorten die Feier in der Region Sun Valley. Eine genaue Adresse oder offiziell veröffentlichte Ortsangabe gibt es allerdings nicht. Das passt zu Roberts’ bisherigem Umgang mit ihrer Beziehung: Die Schauspielerin und Cody John zeigten sich zwar gelegentlich gemeinsam, hielten ihr Privatleben aber weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
| Detail | Bestätigte Information |
|---|---|
| Hochzeitsdatum | 25. Juli 2026 |
| Ort | Privates Anwesen in Idaho |
| Braut | Emma Roberts, 35 |
| Bräutigam | Cody John, 36 |
| Designer des Brautkleids | Monique Lhuillier |
| Arbeitszeit | Neun Monate und fast 1.000 Stunden |
| Material | Mehr als 25 Yards Seidenchiffon |
| Zweites Outfit | Schwarzer Archivlook aus Lhuilliers Herbstkollektion 2004 |
So sah das Brautkleid von Emma Roberts aus
Vogue erhielt exklusiven Zugang zur letzten Anprobe im Brautsalon von Monique Lhuillier in Los Angeles. Dort wurde sichtbar, dass Roberts bewusst kein konventionelles, reinweißes Prinzessinnenkleid gewählt hatte.
Die Grundlage der Robe bildete ein aufwendig konstruiertes Korsett. Darüber wurde der eigens gefärbte Seidenchiffon von Hand drapiert. Der mehrlagige Rock besaß einen hohen Schlitz und eine Konstruktion, mit der sich die Schleppe für den Empfang hochstecken ließ.
Zu den wichtigsten Elementen gehörten:
- ein natürlich sitzendes Korsett mit sichtbar angedeuteten Stäbchen,
- mehrere Lagen fließenden Seidenchiffons,
- ein hoher Schlitz für mehr Bewegungsfreiheit,
- ein abnehmbares asymmetrisches Schultertuch mit französischer Spitze,
- ein langer Schleier aus passend gefärbtem Seidentüll,
- eine kurze Spitzenvoilette, die später wie ein Haarband getragen werden konnte.
Das Kleid war damit nicht nur für den Gang zum Altar gedacht, sondern konnte im Laufe der Feier schrittweise verändert werden.
Monique Lhuillier zeigt Details der eigens für Emma Roberts entworfenen Hochzeitslooks.
Warum war das Kleid nicht klassisch weiß?
Die Farbe spielte bei der Entwicklung eine ungewöhnlich große Rolle. Emma Roberts erklärte bei der Anprobe, sie habe einen gealterten, leicht vom Tee verfärbten Effekt gewollt. Ihre Vorliebe für alte Bücher, Antiquitäten, historische Kleidungsstücke und vergilbte Papierobjekte sollte sich in der Robe wiederfinden.
Roberts beschrieb ihren gewünschten Look sinngemäß als eine romantische, antike „Geisterpuppe“ – ätherisch, geheimnisvoll und bewusst nicht makellos weiß.
Monique Lhuillier entwickelte dafür einen individuellen Farbton aus einem zarten Rosé, das zusätzlich mit Ecru abgetönt wurde. Im Vogue-Artikel wird die Farbe als „antique rose“ bezeichnet. In Lhuilliers eigener Kommunikation und in späteren Berichten erscheint dagegen die Bezeichnung „Vintage Rose“.
Das ist kein grundsätzlicher Widerspruch beim Aussehen des Kleides, sondern eine uneinheitliche Benennung desselben eigens entwickelten Farbtons. Sicher ist: Die Robe war weder reinweiß noch kräftig rosa, sondern besaß eine bewusst gealterte, warme Rosé-Ecru-Nuance.
Besonderes Detail: Der Name des Farbtons spielt offenbar auch auf Emma Roberts’ vollständigen Namen Emma Rose Roberts an.
Fast 1.000 Stunden Arbeit für ein einziges Kleid
Nach Angaben von Monique Lhuillier dauerte die Herstellung neun Monate und beanspruchte annähernd 1.000 Arbeitsstunden. Verarbeitet wurden mehr als 25 Yards Seidenchiffon. Der Aufwand entstand nicht nur durch das Korsett und die Handdrapierungen, sondern auch durch die verschiedenen abnehmbaren und veränderbaren Bestandteile.
Besonders aufwendig war offenbar die Konstruktion der Schleppe. Im offiziellen Video der finalen Anprobe erklärt das Team, allein an der passenden Lösung zum Hochstecken der Stofflagen rund zwei Monate gearbeitet zu haben.
Die Designerin bezeichnete die Robe als Kleid mit mehreren Looks. Konkret dokumentiert sind vor allem drei deutlich erkennbare Varianten:
- Zeremonien-Look: mit Spitzentuch, langer Schleppe, Schleier und kurzer Voilette.
- Empfangs-Look: mit hochgesteckter Schleppe und mehr Bewegungsfreiheit.
- Trägerloser Look: Nach dem Entfernen des Spitzentuchs wurde das Korsettoberteil vollständig sichtbar.
Bei der letzten Anprobe wurde das Brautkleid erstmals vor Roberts’ Familie und ihren Brautjungfern vollständig präsentiert.
Emma Roberts trug bei der Afterparty Schwarz
Für die spätere Feier entschied sich Roberts gegen ein zweites weißes Kleid. Stattdessen trug sie einen schwarzen Zweiteiler aus dem Archiv von Monique Lhuillier.
Der Look stammt aus der Herbstkollektion 2004 und bestand aus:
- einem schwarzen Korsettoberteil aus Chantilly-Spitze,
- einem knielangen Rock aus mehreren Lagen handgeschnittener Seidenorganza,
- einer deutlich kantigeren und verspielteren Silhouette als beim Brautkleid.
Roberts begründete die Wahl mit ihrer Begeisterung für Mode aus den frühen 2000er-Jahren und ihrer Vorliebe für unerwartete Stilbrüche. Der Wechsel von der hellen, ätherischen Zeremonienrobe zu schwarzer Spitze verlieh der Hochzeitsgarderobe deshalb bewusst zwei völlig unterschiedliche Stimmungen.
Statt eines einfachen zweiten Kleides wählte Roberts einen mehr als 20 Jahre alten Archivlook, der gleichzeitig historisch und modern wirken sollte.
Wer ist Cody John?
Cody John ist ebenfalls Schauspieler. Nach Angaben von People übernahm er unter anderem Rollen in den Serien In the Dark, The Rookie und Wu-Tang: An American Saga.
Roberts und John machten ihre Beziehung im August 2022 öffentlich. Rund zwei Jahre später, am 16. Juli 2024, bestätigte Roberts ihre Verlobung mit einem gemeinsamen Foto auf Instagram. Darauf zeigte sie auch ihren Verlobungsring.
Mit diesem Foto bestätigte Emma Roberts im Juli 2024 ihre Verlobung mit Cody John.
Auch Julia Roberts nahm an der Hochzeit ihrer Nichte teil. People zufolge wurde sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Danny Moder bei den Feierlichkeiten in Idaho gesehen. Emma Roberts ist die Tochter von Schauspieler Eric Roberts, dem älteren Bruder von Julia Roberts.
Warum das Brautkleid besonders auffiel
Prominente Hochzeitskleider werden häufig über den Preis, eine lange Schleppe oder auffälligen Schmuck definiert. Bei Emma Roberts lag die Besonderheit dagegen im handwerklichen und gestalterischen Konzept.
Das Kleid verband mehrere Ideen:
- eine bewusst unperfekte, gealterte Farbe statt Reinweiß,
- historisch wirkende Spitze und Schleierformen,
- ein modernes, körpernahes Korsett,
- eine bewegliche Konstruktion für Zeremonie und Feier,
- einen vollständigen Stilwechsel zum schwarzen Afterparty-Outfit.
Gerade diese Mischung erklärt, weshalb das Monique-Lhuillier-Kleid unmittelbar nach der Veröffentlichung der Anprobe zum zentralen Modethema der Hochzeit wurde. Es war nicht einfach nur eine maßgeschneiderte Robe, sondern ein Kleid, das Roberts’ persönliche Vorlieben in Material, Farbe und Konstruktion übersetzte.
Wie sich die Hitze im August entwickelt, zeigt unser aktueller DWD-Wetterausblick für Deutschland.
