Netflix bereitet die Rückkehr von „Kaulitz & Kaulitz“ vor, und die neue Staffel soll deutlich offener werden als die bisherigen Episoden, berichtet timestuff.de unter Berufung auf hoerzu.de. Bill Kaulitz deutete an, dass die Zuschauer im August nicht nur das glamouröse Leben der Tokio-Hotel-Zwillinge sehen werden, sondern auch Momente, die sonst eher hinter den Kulissen bleiben.
Dritte Staffel von „Kaulitz & Kaulitz“ startet im August auf Netflix
Die Realityshow „Kaulitz & Kaulitz“ auf Netflix hat sich für den Streamingdienst zu einem erfolgreichen Format entwickelt. Die Serie, in der Bill und Tom Kaulitz ihr Privatleben, ihre Arbeit, Partys, Konflikte und ihren Alltag abseits der Bühne zeigen, fand schnell ein großes Publikum. Fans von Tokio Hotel bekamen einen seltenen Einblick in die private Welt der Brüder, weshalb die Erwartungen an die dritte Staffel spürbar gestiegen sind.
Die neuen Folgen sollen im August bei Netflix erscheinen. Bill Kaulitz selbst heizte das Interesse an der Premiere bei einem Auftritt auf der Digitalmesse OMR weiter an. Nach Angaben von Bild beschrieb der Sänger die kommende Staffel sehr direkt: „Alle Wände werden gebrochen. Es wird ganz wild!“
Bill Kaulitz verspricht noch mehr Offenheit

Bill räumte ein, dass die erste Staffel im Jahr 2024 eher ein vorsichtiges Herantasten gewesen sei. Damals ging es offenbar auch darum herauszufinden, wie weit die Brüder vor laufenden Kameras gehen können. Nach dieser Erfahrung scheint der Musiker, der ohnehin für seine Offenheit bekannt ist, nun deutlich weniger zurückhalten zu wollen.
Nach seinen eigenen Worten geht Bill in den neuen Folgen „all in“. Damit meint er, dass er sich besonders unverstellt und ehrlich zeigen will. Für die Zuschauer könnte das bedeuten, dass die dritte Staffel nicht nur stärker inszenierte Promi-Momente liefert, sondern auch Situationen zeigt, in denen es unangenehm, emotional oder chaotisch wird.
Bill selbst macht keinen Hehl daraus, dass einige Szenen selbst für eine Realityshow ziemlich gewagt sein könnten. Er erklärte, manchmal wisse er selbst nicht, ob man bestimmte Momente überhaupt zeigen könne. Genau darin sieht er aber offenbar den Reiz der neuen Staffel, weil „Kaulitz & Kaulitz“ dadurch weniger wie eine glatte Promi-Erzählung wirkt und stärker als ein ehrlicher Blick auf das Leben abseits der Bühne.
Tom Kaulitz unterstützt seinen Bruder nicht immer
Bills Offenheit sorgt zwischen den Brüdern offenbar nicht immer für Einigkeit. Der 36-jährige Sänger erzählte, dass Tom ihn oft anschaue und ihm sage, er würde bestimmte Szenen an seiner Stelle herausschneiden. Bill sieht das anders, weil ein solches Format seiner Meinung nach nicht nur die schönen und kontrollierten Seiten des Lebens zeigen sollte.
Für ihn gehören auch unbequeme, schwache oder wenig schmeichelhafte Momente zur Geschichte. Deshalb spricht Bill offen davon, dass auch die „hässlichen Seiten“ gezeigt werden müssten. Dieser Ansatz könnte die neue Staffel schärfer machen, weil zwischen Ehrlichkeit vor der Kamera und dem Wunsch nach Privatsphäre immer wieder Spannung entsteht.
Partys, Emotionen und Konflikte bleiben Teil der Show
Schon in den bisherigen Folgen sprach Bill Kaulitz ohne große Zurückhaltung über Partys, Liebeskummer, Hotelzimmer-Eskapaden und Situationen, die andere Prominente lieber aus der Öffentlichkeit heraushalten würden. Eine ähnliche Offenheit zeigt er auch im gemeinsamen Podcast „Kaulitz Hills“ mit seinem Bruder Tom. Genau deshalb kommt es zwischen den beiden immer wieder zu Reibungen, denn ihre persönlichen Grenzen in der Öffentlichkeit liegen nicht immer an derselben Stelle.
Bereits 2025 deutete Bill im Podcast an, dass die kommende Staffel emotional werden könnte. Damals sagte er, es würden „Tränen fließen“, was nun fast wie eine Warnung an die Zuschauer klingt. Sollte Netflix die intensivsten Szenen tatsächlich im Schnitt behalten, könnte die dritte Staffel zur persönlichsten und konfliktreichsten Ausgabe von „Kaulitz & Kaulitz“ werden.
Mehr Promi-Gesprächsstoff gibt es auch bei Amira Aly und Christian Düren, denn ihr erstes gemeinsames Baby berührt indirekt auch Oliver Pocher.
