Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter wurde Renata Lusin erneut mit einem Problem konfrontiert, das ihre Familie bereits aus eigener Erfahrung kannte, berichtet timestuff.de unter Berufung auf stern.de. Bei der neugeborenen Tessa stellten die Ärzte ein verkürztes Zungenbändchen fest, was das Stillen von Anfang an deutlich erschwerte. Die Tänzerin zögerte nicht lange und entschied sich schon kurz nach der Entbindung für den Eingriff.
Warum Renata Lusin so schnell handeln musste
Die Tochter des Let’s-Dance-Stars kam am 9. April 2026 zur Welt, und schon kurz darauf zeigte sich, dass das Stillen nicht wie erhofft funktionierte. Ein zu kurzes Zungenbändchen kann die Beweglichkeit der Zunge einschränken, sodass es für ein Baby schwierig wird, die Brust richtig zu erfassen, länger zu saugen und ausreichend Milch zu bekommen. Für die Mutter bedeutet das oft ebenfalls eine enorme Belastung, weil Schmerzen, Risse, Reizungen und Erschöpfung gerade in den ersten Tagen nach der Geburt schnell zum Alltag werden können.
Dasselbe Problem gab es bereits bei der älteren Tochter
Für Renata kam diese Entwicklung nicht völlig überraschend, denn ihre ältere Tochter Stella, die im März 2024 geboren wurde, hatte dieselbe Besonderheit. Damals war die Situation sogar noch komplizierter, weil das Zungenbändchen unter der Schleimhaut verborgen lag und bei der ersten Untersuchung nicht erkannt wurde. Nach eigenen Angaben versuchte Lusin fast vier Wochen lang, das Stillen in den Griff zu bekommen, probierte korrektes Anlegen, ein Brusternährungsset und das Abpumpen aus, doch das Baby wurde trotzdem nicht richtig satt und sie selbst litt unter starken körperlichen Schmerzen.
Was sich nach Tessas Geburt verändert hat
Diesmal entstand der Verdacht bereits in der Klinik, als eine Stillberaterin auf die Symptome aufmerksam wurde. Wie Renata Lusin auf Instagram erklärte, war das Problem bei Tessa sogar deutlicher sichtbar, weshalb die Familie in dieselbe Praxis fuhr, in der schon Stella behandelt worden war. Die Ärzte setzten erneut auf einen Lasereingriff, danach durfte das Baby wieder mit nach Hause, und bereits am nächsten Tag fand die Kontrolluntersuchung ohne Komplikationen statt.
Warum der Eingriff für die Familie eine klare Entscheidung war
Lusin macht kein Geheimnis daraus, dass sie diesmal sehr schnell entschieden hat, weil sie denselben kräftezehrenden Weg kein zweites Mal durchleben wollte. Sie schrieb offen, dass sie den bekannten Schmerz sofort wiedererkannte und verstand, dass längeres Warten keinen Sinn ergibt, wenn die Ursache bereits klar ist. Nach dem Eingriff folgen nun regelmäßige Zungenübungen, damit die behandelte Stelle nicht wieder zusammenwächst, doch nun hofft sie, das Stillen endlich ruhig und ohne die früheren Belastungen fortsetzen zu können.
Warum Renata so offen über das Thema spricht
Dass sie dieses Thema öffentlich anspricht, ist für Renata kein Zufall, denn schon nach der Geschichte mit Stella hatte sie erlebt, wie sehr persönliche Offenheit anderen Müttern helfen kann. Nach ihren damaligen Schilderungen meldeten sich viele Frauen bei ihr, die in ihren Erfahrungen die eigenen Probleme wiedererkannten und dadurch schneller verstanden, woran ihre Stillprobleme lagen. Genau deshalb wurde ihr aktueller Beitrag über Tessa nicht nur zu einer privaten Familiennachricht, sondern auch zu einem Signal an Frauen, die gerade Ähnliches durchmachen und noch immer nach einer Erklärung suchen.
Mehr aus der deutschen TV-Welt zeigt auch unser Blick auf die weiter fallenden DSDS-Quoten 2026 und den wachsenden Druck auf RTL durch „Sing meinen Song“.
