Das Ende der ersten Woche im Dschungelcamp bringt die erste Entscheidung: Schauspielerin Nicole Belstler-Boettcher muss das Camp verlassen, berichtet timestuff.de unter Berufung auf rtl.de. Direkt nach ihrem Exit teilt die 62-Jährige gegen Gil Ofarim aus – und ihre Aussagen sorgen für spürbar mehr Spannung in der aktuellen Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“.
Als Erste raus: Nicole Belstler-Boettcher muss das Camp verlassen
Am achten Tag im australischen Busch ist für Nicole Belstler-Boettcher Schluss: Sie ist die erste Kandidatin, die das Dschungelcamp verlassen muss. Der Exit passiert am 30. Januar 2026, und nach außen wirkt die Schauspielerin zunächst gelassen. Keine dramatischen Abschiedsreden, keine großen Tränen – eher Erleichterung, dass der Dschungel für sie vorbei ist.
Schon kurz danach macht sie aber deutlich, worauf sie sich wirklich freut: ein Hotel, Ruhe und eine Pause vom harten Camp-Alltag. Nach Tagen voller Prüfungen, Schlafmangel und Dauerstress klingt das nach einem ziemlich klaren Cut. Im Exit-Interview zeigt sich dann, dass sie emotional doch mehr mitnimmt, als es anfangs wirkt.
Harte Kritik an Gil Ofarim: „Ein einziges Schmierentheater“
Besonders deutlich wird Belstler-Boettcher, wenn es um Gil Ofarim (43) geht. Sie beschreibt sein Auftreten im Camp als „ein einziges Schmierentheater“ und sagt offen, wie schwer ihr das Verhalten des Musikers gefallen sei. Vor allem eine Sache habe sie irgendwann nicht mehr ertragen: seine ständigen Hinweise auf eine angebliche Verschwiegenheitsklausel, mit der er sich beim Thema Hotel-Skandal aus der Affäre ziehen wollte.
„Dieses ewige ‚Ich habe eine Verschwiegenheitsklausel‘ wollte ich irgendwann einfach nicht mehr hören“, macht sie klar. Für sie wurde das zu einer Art Dauerschleife, die echte Gespräche blockiert habe. Sie kritisiert außerdem, dass Ofarim zwar wiederholt betont habe, als Musiker arbeiten zu wollen – über Menschen, die er verletzt haben könnte, sei dagegen kaum etwas gekommen.
Versöhnung? Nicht mit ihr

Im Camp selbst spricht Belstler-Boettcher das Thema nach eigenen Angaben direkt an, doch Ofarim bleibt für sie zu vage. Als er ihr später die Hand zur Versöhnung reicht, lehnt sie ab. „Meine Meinung über ihn hat sich nicht geändert“, stellt sie unmissverständlich klar. Sie habe keinen Grund gesehen, so zu tun, als sei alles wieder gut.
Gleichzeitig sagt sie, sie sei froh, das Camp rechtzeitig verlassen zu haben – bevor sie tiefer in Streitereien rutsche. Am Ende habe sie einfach rausgewollt aus den Querelen. Und sie betont sogar, dass sie bewusst auf zusätzliche Sendezeit verzichtet habe, um sich nicht weiter in Konflikte hineinziehen zu lassen.
„Hey, Mutti rockt!“ – warum sie überhaupt dabei war
Was wollte Belstler-Boettcher mit ihrer Teilnahme erreichen? Die Antwort ist überraschend persönlich. Sie wollte ihren Kindern zeigen, dass sie durchziehen kann – mit Humor und Selbstbewusstsein. „Hey, Mutti rockt!“, sagt sie lachend und macht klar: Für sie war es weniger Show, mehr eine Art eigener Beweis.
Sie erinnert auch an einen Vorfall mit einem Käfer, nach dem es laut ihr „einiges an Blut“ gegeben habe. Ein Moment, in dem sie ihre Grenze spürte – und trotzdem weitermachte. Besonders hängen blieb ihr der Kommentar des Arztes: „You are a trooper.“ Das habe ihr richtig gutgetan und sie noch einmal motiviert.
Am wichtigsten sei ihr aber nicht das Publikum gewesen, sondern das Feedback von Familie und Freunden. Ihre Liebsten hätten gesagt, sie sei sich treu geblieben – und genau das habe sie zeigen wollen: authentisch sein und trotzdem freundlich bleiben.
Freundschaft mit Mirja du Mont – und die Sehnsucht nach Pommes
Von den Kandidat:innen, die noch im Camp sind, wird Belstler-Boettcher nach eigener Aussage vor allem Mirja du Mont (50) vermissen. Die beiden Schauspielerinnen verstanden sich im Busch offenbar besonders gut, unterstützten sich und wirkten wie ein stabiler Gegenpol zum Dauerzoff. In einer Umgebung, in der jede Kleinigkeit eskalieren kann, zählt so ein Teamgefühl doppelt.
Und worauf freut sie sich nach dem Auszug am meisten? Die Antwort kommt ohne Zögern: „Ganz klar: auf meine Pommes – und auf noch ein Kaltgetränk!“. Sie zieht außerdem ein klares Fazit: Gegen Ende habe sich das Format für sie nicht mehr wie „ihre Show“ angefühlt. Trotzdem blickt sie mit Stolz zurück – weil sie, wie sie sagt, sich selbst nicht verloren habe.
Wann klar wird, wer als Nächstes gehen muss
Wer als nächstes das Dschungelcamp verlassen muss, entscheidet sich in der Live-Sendung am Samstag, 31. Januar 2026. Los geht es um 20:15 Uhr bei RTL sowie im Stream bei RTL+. Und nach den Aussagen von Belstler-Boettcher wirkt es so, als würde die Stimmung im Camp eher heißer als ruhiger werden.
Wenn dich interessiert, welche Flirt-Gerüchte im Dschungelcamp gerade die Runde machen, lies auch unseren Artikel über Eva Benetatou und Patrick Romer.
