Rewe startet einen Rückruf: Bei einem Produkt wurden mikrobiologische Auffälligkeiten festgestellt – in einer Charge sind erhöhte Werte von Bacillus cereus nachgewiesen worden, berichtet timestuff.de unter Berufung auf rewe.de. Wer das koreanische Produkt gekauft hat, sollte die Kennzeichnung prüfen und es nicht verzehren.
Was passiert ist und warum Rewe das Produkt aus dem Verkauf nimmt
Am Dienstag, 3. Februar 2026, informierte Rewe über den Rückruf nach einem Hinweis des Importeurs. Auslöser ist die Kreyenhop & Kluge GmbH & Co. KG mit Sitz in Oyten (Niedersachsen). Das Unternehmen betont, dass Produktqualität und Transparenz gegenüber Kundinnen und Kunden oberste Priorität haben – deshalb werde der Artikel aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes zurückgerufen.
Bei internen Untersuchungen wurden im betroffenen Produkt erhöhte Keimzahlen von Bacillus cereus festgestellt. Der Keim kann Toxine bilden, weshalb sich ein Gesundheitsrisiko nicht sicher ausschließen lässt. Aus diesem Grund gilt der Rückruf nur für einen klar benannten Artikel und eine eindeutig definierte Mindesthaltbarkeitsangabe.
Welches Produkt konkret betroffen ist

Zurückgerufen wird „Koren Street Topokki, süß und scharf“. Zur eindeutigen Identifikation nennt die Mitteilung die Artikelnummer 28827 sowie den EAN-Code 8805957023964. Besonders wichtig ist außerdem das Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.04.2027.
Der Hersteller stellt klar, dass der Rückruf ausschließlich Ware mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum betrifft. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargen oder weitere Produkte der Marke „Korean Street“ sind von der Maßnahme nicht betroffen. Steht auf der Packung ein anderes Datum, gehört der Artikel nicht zur risikobehafteten Auswahl.
Was Topokki ist – und warum das Produkt problematisch sein kann
Topokki (auch Tteokbokki) ist ein beliebtes koreanisches Streetfood-Gericht aus Reiskuchen in einer würzigen Sauce. In dieser Variante trifft eine süßliche Note auf Schärfe, weshalb viele den Artikel als schnelle Mahlzeit oder Snack kaufen. Gerade weil solche Produkte häufig im Alltag landen, raten Händler und Importeur zu einem genauen Blick auf die Verpackungsangaben.
Nach Angaben des Importeurs können die von Bacillus cereus gebildeten Toxine Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall auslösen. Deshalb wird dringend empfohlen, das betroffene Produkt nicht zu essen – auch dann nicht, wenn es äußerlich unauffällig wirkt. Wer es bereits zu Hause hat, sollte kein Risiko eingehen und es nicht „testweise“ probieren.
Was Kundinnen und Kunden jetzt tun sollten
Wer das betroffene Produkt gekauft hat, kann es in der jeweiligen Rewe-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird nach der Rückgabe erstattet. Für viele ist das der unkompliziertste Weg – besonders, wenn die Verpackung noch ungeöffnet ist.
Für Rückfragen verweist Rewe auf den Kundenservice der Kreyenhop & Kluge GmbH & Co. KG. Kontakt per E-Mail: info@kreyenhop.de. Sinnvoll ist es, in der Nachricht direkt Produktname, Artikelnummer, EAN und Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben – das beschleunigt die Bearbeitung.
Wer nach all den Infos noch kurz abschalten will, findet hier das Tageshoroskop für den 6. Februar 2026 für jedes Sternzeichen.
